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Nicht allen Helfern der Terrorzelle NSU droht eine Anklage

Karlsruhe - Die Bundesanwaltschaft hat am Wochenende bestätigt, dass einige Unterstützer der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) wegen Verjährung ihrer Taten nach zehn Jahren strafrechtlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Das gelte aber nicht für fünf mutmaßliche NSU-Helfer, die derzeit in Untersuchungshaft sitzen. Gegen sie werde unter anderem wegen versuchter Beihilfe zum Mord ermittelt. Die Verjährung sei bei ihnen kein Thema. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte damit einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Nach deren Informationen betrifft dies vor allem ehemalige Helfer aus dem Thüringer Heimatschutzbund, die die mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe aus Jena unterstützt hatten. Diese werden verdächtigt, neun Einwanderer sowie eine Polizistin ermordet zu haben. dpa

Stichwahlen um OB-Sessel in Frankfurt am Main und Mainz

Frankfurt am Main - Zwei Oberbürgermeister-Direktwahlen in Großstädten des Rhein-Main-Gebiets haben keine klaren Entscheidungen gebracht. Weder in Frankfurt noch in Mainz konnte einer der Kandidaten die absolute Mehrheit erringen, so dass in beiden Städten in zwei Wochen die Stichwahl entscheiden muss. Die bisherigen Amtsinhaber Petra Roth (CDU, Frankfurt) und Jens Beutel (SPD, Mainz) waren nicht wieder angetreten. In Frankfurt konnte Hessens Innenminister Boris Rhein von der CDU 39,1 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen. Sein Herausforderer ist der Sozialdemokrat Peter Feldmann mit 33,0 Prozent. In Mainz fällt die Entscheidung zwischen dem SPD-Kandidaten Michael Ebling (40,5 Prozent) und dem Grünen Günter Beck (26,6 Prozent). dpa

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