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Wirbel um „Apartheid“-Äußerungen Gabriels zu Israel

Berlin - SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die israelische Politik in den Palästinensergebieten indirekt mit dem früheren Apartheid-Regime in Südafrika verglichen und damit für viel Wirbel gesorgt. Gabriel hatte nach einem Besuch in Hebron, wo die Palästinenser unter starker Kontrolle stehen, auf seiner Facebook-Seite geschrieben: „Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“ Daraufhin gingen hunderte Kommentare auf Gabriels Seite ein. Der SPD-Chef relativierte daraufhin seine Aussagen, er sei in dem Moment sehr zornig gewesen über das in Hebron Gesehene. dpa/AFP

Wulff-Affäre: Razzia bei Filmproduktionsfirma in München

München - Im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff haben Ermittler am Donnerstag Räume der Produktionsfirma Odeon Film in München durchsucht. Das Unternehmen habe dabei „Daten und Unterlagen maßgeblich aus den Jahren 2006 und 2007 an das Landeskriminalamt Hannover übergeben“, wie es in einer Mitteilung von Odeon heißt. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Wulff und den Filmproduzenten David Groenewold. Dieser soll Wulff während seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident Urlaube auf Sylt bezahlt haben. Wulff hat die Rechnung nach eigener Darstellung bar erstattet. dpa

BERICHT BR]

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