NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAN/DEUTSCHLAND

Präsident Ahmadinedschad:

„Wir bauen keine Bombe“

Teheran/Mainz - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den Verdacht des Westens zurückgewiesen, dass der Iran eine Atombombe baut. „Wenn Ahmadinedschad eine Bombe bauen möchte oder will, wird er das bekannt geben“, sagte der Präsident dem ZDF in einem Interview, das am Montagabend ausgestrahlt wurde. „Und wenn wir sagen, wir bauen keine Bombe, dann bauen wir keine Bombe“, sagte Ahmadinedschad. Zudem drohte der Präsident Europa angesichts der jüngsten westlichen Sanktionen mit einem Handelsboykott. „Wir haben 24 Milliarden Dollar Handelsvolumen. Das können wir auch anderswo haben“, sagte Ahmadinedschad. dpa/rtr

GRIECHENLAND

Pasok-Parteichef Venizelos

tritt als Finanzminister zurück

Athen - Nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der sozialistischen Pasok-Partei ist in Griechenland Evangelos Venizelos erwartungsgemäß von seinem Posten als Finanzminister zurückgetreten. Regierungschef Lucas Papademos nahm das Rücktrittsgesuch des 55-Jährigen an, hieß es am Montag aus Athener Regierungskreisen. Venizelos will sich als Pasok-Chef nun auf die Neuwahlen konzentrieren, die für Ende April oder Anfang Mai geplant sind. Für Venizelos wäre es schon ein Erfolg, wenn er seine desolate Partei als Juniorpartner in einer Koalition mit den Konservativen an die Macht zurückführen könnte. öhl

SYRIEN

Waffenlieferungen aus Russland

haben sich versechsfacht

Stockholm/Genf - Syrien hat von 2007 bis 2011 fast sechsmal so viele Waffen importiert wie in den fünf Jahren zuvor. Das teilte das Stockholm International Peace Research Institute (Sipri) in seinem Bericht über den weltweiten Waffenhandel mit. 72 Prozent der syrischen Waffen kämen aus Russland, das die syrische Regierung trotz des amerikanischen und europäischen Waffenembargos weiter mit Waffen beliefere. Neben Russland erhielt Syrien auch Waffen aus Weißrussland und aus dem Iran. Russland rief unterdessen die beiden Konfliktparteien in Syrien zu einer täglichen Feuerpause für die Versorgung der Zivilbevölkerung auf. Diese humanitäre Waffenruhe müsse „unverzüglich“ eingerichtet werden, damit das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) die Verletzten versorgen könne, teilte das russische Außenministerium am Montag in Moskau mit. dapd/AFP

USA

Romney sichert sich

Republikaner-Vorwahl in Puerto Rico

Washington - Nach mehreren Niederlagen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Favorit Mitt Romney wieder einen Sieg eingefahren. Romney gewann die Vorwahl im US-Territorium Puerto Rico und ließ seinen stärksten Herausforderer Rick Santorum klar hinter sich. Nach Auszählung eines Drittels der abgegebenen Stimmen kam Romney auf 83 Prozent. dpa

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