NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Weltweit mehr Hinrichtungen



Berlin – Im vergangenen Jahr wurden nach Erkenntnissen von Amnesty International mehr Menschen hingerichtet als im Jahr zuvor. Wie die Menschenrechtsorganisation in Berlin mitteilte, wurden weltweit 676 Todesurteile in 20 Ländern vollstreckt und fast 2000 Menschen zum Tode verurteilt. 2010 waren es 527 Hinrichtungen in 23 Staaten. Die Statistik berücksichtigt nicht China, wo Hinrichtungen als Staatsgeheimnis behandelt würden, teilte Amnesty weiter mit. dpa

DEUTSCHLAND

Haft für Anschlag auf Migranten

Stuttgart/Winterbach - Knapp ein Jahr nach einem Brandanschlag auf Migranten im württembergischen Winterbach sind zwei Männer zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Richter hatten sie sich am 10. April 2011 nach einer Grillparty an einer Hetzjagd auf junge Männer mit türkischen und italienischen Wurzeln beteiligt. dpa

Deutlich weniger Drogentote

Berlin - Die Zahl der Drogentoten ist 2011 um 20 Prozent gesunken. Zahlen der Bundesregierung zufolge starben 986 Menschen 2011 an Rauschgift, die meisten an einer Überdosis Heroin. rtr

USA

Gesundheitsreform vor Gericht

Washington - Der Oberste Gerichtshof der USA hat sich am Montag mit einem der umstrittensten Themen der US-Innenpolitik befasst – der Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama. 26 US-Staaten waren dagegen vors Oberste Gericht gezogen. Sie argumentieren, dass eine verpflichtende Krankenversicherung verfassungswidrig sei. dadp

GROSSBRITANNIEN

Cameron lud Spender zum Essen ein

London - Der britische Premierminister David Cameron hat Spender seiner konservativen Regierungspartei zu privaten Abendessen in seine Wohnung im Londoner Amtssitz eingeladen. Cameron erklärte am Montag, drei Treffen hätten bei ihm zu Hause stattgefunden, ein viertes Essen anderswo in der Downing Street. Am Sonntag war der Schatzmeister der Partei, Peter Cruddas, zurückgetreten. Er war dabei gefilmt worden, wie er für Parteispenden von 250 000 Pfund pro Jahr Treffen mit Cameron anbot. dadp

TUNESIEN

Regierungspartei gegen Scharia

Tunis - Die gemäßigt islamistische Partei Ennahda ist nach Aussage eins ranghohen Parteioffiziellen dagegen, das religiöse Gesetz des Islam, die Scharia, in die Verfassung zu schreiben. „Wir wollen die Einheit unseres Volkes und keien Trennung“, sagte Ameur Larayed im Radio. Im Februar hatte Ennahda-Chef al-Ghannouchi gesagt, man debattiere noch darüber. Ennahda ist die größte der drei Regierungsparteien. rtr

TÜRKEI

Putschprozess um Ex-General

Ankara - Weil er einen Umsturz geplant haben soll, steht der frühere türkische Generalstabschef Ilker Basbug seit Montag vor Gericht. Basbug ist der ranghöchste mehrerer hoher Offiziere, denen ein Putschversuch vorgeworfen wird. dapd

SENEGAL

Friedlicher Machtwechsel

Dakar - Der friedliche Machtwechsel im Senegal ist im In- und Ausland begrüßt worden. Der 85-jährige Amtsinhaber Abdoulaye Wade gratulierte seinem Herausforderer Macky Sall (50) noch am Wahlabend. Offizielle Wahlergebnisse werden zwar erst am Dienstag oder Mittwoch erwartet, Sall lag aber in den meisten Wahllokalen deutlich vor Wade. AFP

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