NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Bei Krawallen in Frankfurt am Main Polizist schwer verletzt

Frankfurt am Main - Bei Krawallen während einer Demonstration von Kapitalismus-Kritikern in Frankfurt am Main ist am Samstag ein Polizist schwer verletzt worden. Der Beamte wurde auf der Intensivstation behandelt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. Die Demonstranten sprachen von Dutzenden Verletzten in ihren Reihen und zahlreichen Festnahmen. Aus dem Protestzug mit mehreren tausend Teilnehmern waren zunächst Farbbeutel auf das Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) geworfen worden. Später flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Schaufensterscheiben gingen zu Bruch. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Die Demonstration war Teil eines „Europäischen Aktionstags gegen den Kapitalismus“. Veranstalter war das „M31 Network“ aus verschiedenen linken Gruppierungen. Die Organisatoren sprachen von 6000 Teilnehmern, die Polizei von 3000. dpa

M31 NETWORK]USA

Obama verschärft Öl-Sanktionen gegen den Iran

Washington - US-Präsident Barack Obama hat die bislang schärfsten Sanktionen gegen den Iran gebilligt und damit den Druck auf die Führung in Teheran weiter erhöht. Ziel ist es, die Importe von iranischem Öl weltweit so stark wie möglich zu kappen. Dazu sollen ausländische Banken und Firmen, die Geschäfte mit der iranischen Zentralbank betreiben, künftig bestraft werden, wie das Weiße Haus mitteilte. Der Iran wickelt seinen Ölhandel über die Zentralbank ab. Mit den Sanktionen setzt Obama im Atomstreit mit Teheran weiter auf eine diplomatische Lösung. Zugleich warnten die USA aber auch, dass die Zeit dafür nicht unbegrenzt sei. dpa

LIBYEN

Fast 150 Tote bei Stammeskämpfen im Süden des Landes

Tripolis - Im Süden Libyens sind in der vergangenen Woche bei Kämpfen zwischen verfeindeten Stämmen fast 150 Menschen getötet worden, es gab zudem fast 400 Verletzte. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Wochenende mit. Hintergrund der Kämpfe in der Oase Sabha sind Konflikte zwischen südlibyschen arabischen Stämmen, die als enge Verbündete des gestürzten Machthabers Muammar al Gaddafi galten, und der afrikanischen Volksgruppe der Tabu, die gegen Gaddafi kämpfte. Die jüngsten Kämpfe in der Region offenbaren auch die fehlende Autorität des regierenden libyschen Übergangsrats. dapd

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