NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

TUNESIEN

Schwere Ausschreitungen

bei Auflösung von Kundgebung

Tunis - In Tunesien gerät die islamistisch geführte Regierung unter Druck und geht mit Härte gegen Kritiker vor. Mindestens 2000 Protestierende ignorierten am Montag ein Demonstrationsverbot in Tunis und verglichen die gemäßigte Ennahda-Partei mit dem Clan des abgesetzten Herrschers Ben Ali. Die Polizei feuerte Tränengas in die Menge und jagte steinewerfende Jugendliche. Bei den Ausschreitungen gab es nach Angaben eines Krankenhausmitarbeiters 15 verletzte Demonstranten, das Innenministerium meldete acht verletzte Polizisten. rtr/AFP

USA

Gingrich gibt Chancenlosigkeit

gegenüber Romney zu

Washington - Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der abgeschlagene Bewerber Newt Gingrich die Favoritenrolle seines Rivalen Mitt Romney anerkannt. Romney sei „bei Weitem der wahrscheinlichste Kandidat“, sagte Gingrich dem Fernsehsender Fox News. Er versprach Romney seine Unterstützung, sollte sich dieser bei den Vorwahlen die nötigen 1144 Delegiertenstimmen sichern. AFP

JEMEN

64 sterben bei Gefechten

mit Al-Qaida-Kämpfern

Sanaa - Bei heftigen Gefechten zwischen Soldaten und Aufständischen im Süden Jemens sind Militärangaben zufolge 64 Menschen getötet worden. Die Kämpfe hätten am Montagmorgen begonnen, als der Al Qaida nahestehende Extremisten eine Militärbasis in der Stadt Lauder in der Provinz Abjan angegriffen hätten. Laut Anwohnern und Angehörigen der Streitkräfte wurden 40 Aufständische, 18 Soldaten und sechs Zivilisten getötet. dapd

NIGERIA

Anschläge mit bis zu 30 Toten

über die Ostertage

Kano - Über die Ostertage hat es in Nigeria mehrere schwere Anschlägen gegeben, die offenbar von islamischen Fundamentalisten verübt wurden. Kurz nach einem Anschlag mit mindestens 20 Toten nahe einer Kirche im muslimisch geprägten Norden erlitten bei einem Anschlag in der Stadt Jos zahlreiche Menschen Verletzungen. Am Montag gaben die Sicherheitskräfte den gewaltsamen Tod von sieben weiteren Menschen bekannt. Hinter den Anschlägen wurde die Islamisten-Gruppe Boko Haram vermutet. AFP

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