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FDP auf Kurssuche:

Kubicki greift Parteispitze an

Berlin - Zwei Wochen vor dem Bundesparteitag streitet die FDP über ihre künftige Ausrichtung. Vorstandsmitglied Wolfgang Kubicki kritisierte die Parteiführung scharf, bescheinigte ihr eine „unterirdische“ Kommunikation und rief dazu auf, die FDP „neu zu denken“. Parteichef Philipp Rösler hingegen verteidigte seine Arbeit und nahm für sich in Anspruch, die FDP „inhaltlich neu ausgerichtet“ zu haben. Bundesweit läuft es für die FDP nicht gut. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag der Zeitung „Bild am Sonntag“ erhebt, liegen SPD und Grüne zwar erstmals seit knapp zwei Jahren wieder hinter Schwarz-Gelb. An den Liberalen aber liegt das nicht. Die würden laut Umfrage an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und gar nicht in den Bundestag einziehen. dapd

Sexismus-Vorwürfe

in der Piratenpartei

Berlin - Die Umfragewerte steigen, doch die Piratenpartei findet nicht zu sich. Rund einen Monat vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verstricken sich die Mitglieder in internen Streitigkeiten. Mit einem offenen Brief der Nachwuchsorganisation Junge Piraten spitzt sich jetzt auch die Debatte über Sexismus und Rassismus in den eigenen Reihen zu. Die Jungen Piraten veröffentlichten auf ihrer Homepage einen offenen Brief, in dem die Diskriminierung von Frauen und Ausländern in der Partei angeprangert wird. Als Beispiel werden ein paar besonders grobe Kommentare aus Nutzerforen der Partei aufgeführt. Der Vorwurf wird nicht das erste Mal laut. Der Nachwuchs spreche ein wichtiges Thema an, sagte der Bundesvorsitzende Sebastian Nerz, ergänzte aber: „Dennoch können und wollen wir nicht jeden einzelnen Piraten und dessen Äußerungen kontrollieren.“ dapd

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