NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SERBIEN

Demokraten und Sozialisten

einigen sich auf Regierungskoalition

Belgrad - Die Demokraten und Sozialisten in Serbien haben sich auf eine neue Regierungskoalition geeinigt. Zunächst werde man gemeinsam den Demokraten Boris Tadic bei der Stichwahl um das Präsidentenamt am 20. Mai unterstützen, erklärten beide Parteien. Alle weiteren Fragen würden anschließend geklärt. Der Chef der Sozialisten und frühere Sprecher des verstorbenen Staatschefs Slobodan Milosevic, Ivica Dacic, beansprucht das Amt des Ministerpräsidenten. Um eine Mehrheit zu sichern, wird eine dritte Partei benötigt. Dies könnten die Liberal-Demokraten oder die rechtsgerichtete Demokratische Partei Serbiens sein. rtr

USA

Bundesstaat North Carolina verbietet in Referendum Homo-Ehe

Washington - Die Wähler im US-Bundesstaat North Carolina haben in einem Referendum mit 61 Prozent für eine Verfassungsänderung gestimmt, die eine Eheschließung zwischen Homosexuellen sowie die Anerkennung anderer Formen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften verbietet. Ähnliche Verbote gelten bereits in etwa 30 Bundestaaten. In sechs Bundesstaaten sowie der Hauptstadt Washington ist die Homo-Ehe dagegen legal. Außerdem sollen im Bundestaat Washington Homosexuelle ab dem Sommer, in Maryland ab 2013 heiraten können. AFP

SYRIEN/DEUTSCHLAND

Berlin bietet Hilfe

für UN-Mission an

Berlin - Deutschland führt mit den Vereinten Nationen Gespräche über die Unterstützung der UN-Beobachtermission in Syrien. Die Bundesregierung habe technische, logistische und materielle Hilfe angeboten, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Darüber habe Außenminister Guido Westerwelle (FDP) auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gesprochen. Offen ist bislang, ob auch deutsches Personal nach Syrien geschickt werden könnte. „Spiegel Online“ hatte am Dienstag berichtet, dass zehn Bundeswehrsoldaten an der Beobachtermission teilnehmen könnten. dapd

IRAN/DEUTSCHLAND

Großajatollah erlässt Todesdekret gegen Rapper in Deutschland

Teheran - Ein iranischer Großajatollah hat ein Todesdekret gegen den in Deutschland lebenden Rapper Shahin Najafi erlassen. Der 31-jährige Musiker soll in dem Song „Imam Naghi“ den zehnten Propheten der schiitischen Muslime beleidigt haben. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete am Mittwoch, Großajatollah Lotfollah Safi-Golpaygani habe das Lied als Blasphemie gedeutet. Mit dem Todesdekret sind Muslime aufgerufen, den Mann zu ermorden. Das letzte Todesdekret eines iranischen Großajatollah war gegen den britischen Autor Salman Rushdie gerichtet.dpa

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