NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Prominente für Abschaffung

des Verfassungsschutzes



Berlin - Angesichts der Pannen bei den Ermittlungen zu den Taten der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) wächst vor allem die Kritik am Verfassungsschutz. „Ein Geheimdienst, der nichts von der Mordserie des NSU wusste, wird nicht gebraucht“ äußern Politiker und andere Prominente jetzt in einer gemeinsamen Resolution. Das Papier unterschrieben unter anderem die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, mehrere Abgeordnete der Linkspartei, der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, sowie Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Die Resolution wurde am Rande eines Berliner Hearings zum Thema „NSU, Rassismus und die Stille im Land“ veröffentlicht. fan

Randale in Hamburg: 17 Festnahmen und 38 verletzte Polizisten

Hamburg - Ein Aufmarsch von 700 Neonazis hat am Samstag in Hamburg zu schweren Ausschreitungen bei Gegenkundgebungen geführt. Bei Auseinandersetzungen mit militanten Gegendemonstranten wurden 38 Polizisten verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. 63 Demonstranten seien in Gewahrsam gekommen und 17 festgenommen worden. Zu den Ausschreitungen kam es laut Polizei bei Gegendemonstrationen von 3500 Teilnehmern aus der linksextremen Szene im Stadtteil Wandsbek. Beamte wurden demnach dort mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen. Zudem seien Barrikaden errichtet und Autos in Brand gesetzt worden. Insgesamt waren 4400 Beamte im Einsatz. Zu einer friedlichen Kundgebung gegen Rechts versammelten sich mehr als 10 000 Menschen auf dem Hamburger Rathausplatz. AFP

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