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Verteidigungsministerium sieht Bundeswehr für Cyber-Krieg gerüstet

Berlin - Die Bundeswehr ist nach Einschätzung des Verteidigungsministeriums auf einen Cyber-Krieg vorbereitet. Nach jahrelanger Vorbereitung ist die dafür gebildete Spezialeinheit zu Angriffen auf gegnerische Netzwerke in der Lage. Die „Anfangsbefähigung“ für solche Attacken sei erreicht, heißt es in einem Papier des Ministeriums. Die für Cyber-Angriffe zuständige Abteilung „Computernetzwerkkoperationen“ (CNO) ist streng abgeschottet in der Nähe von Bonn stationiert. Einzelheiten zu ihrer Größe und Arbeit behandelt das Ministerium als Geheimsache. Die Bundeswehr hat bereits vor 20 Jahren begonnen, sich mit den Bedrohungen aus dem Internet zu befassen. 2002 wurde ein Krisen-Reaktions-Team zur Abwehr von Cyber-Attacken beim Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr eingerichtet. Die für Cyber-Attacken zuständige CNO-Einheit arbeitet davon getrennt. Die Abteilung habe die Möglichkeit, „Simulationen in einer abgeschlossenen Laborumgebung“ durchzuführen, heißt es in dem Papier. dpa

Rukwied kandidiert für

das Amt des Bauernpräsidenten

Stuttgart/Berlin - Der baden-württembergische Bauernchef Joachim Rukwied soll neuer Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und damit Nachfolger von Gerd Sonnleitner werden. Das Präsidium schlug Rukwied als Kandidaten für das Amt vor, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Der bisherige DBV-Präsident Sonnleitner (63) stelle sich wegen seines Alters nicht mehr zur Wahl. Bis zum 13. Juni könnten die Landesbauernverbände über den Präsidiumsvorschlag hinaus weitere Kandidaten für den Vorstand vorschlagen, hieß es beim DBV. dpa

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