NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Demokraten scheitern bei Abwahl von republikanischem Gouverneur

Milwaukee/Los Angeles - Fünf Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA haben die Demokraten von Präsident Barack Obama bei einem mit Spannung verfolgten Urnengang in Wisconsin eine Niederlage erlitten. Die Bürger in dem Bundesstaat im Mittleren Westen stimmten am Dienstag US-Medien zufolge bei dem von Demokraten und Gewerkschaften initiierten Votum gegen eine Abwahl des republikanischen Gouverneurs Scott Walker. Der Urnengang in der Provinz gilt als wichtiger Stimmungstest für die Präsidentschaftswahl. Der republikanische Kandidat Mitt Romney gewann am Mittwoch die Vorwahlen seiner Partei in fünf weiteren Bundesstaaten. Es gilt als sicher, dass Romney von seiner Partei offiziell zum Präsidentschaftskandidaten ernannt wird. AFP

FRANKREICH

Regierung führt Rente mit 60

wieder ein

Paris - Frankreichs sozialistische Regierung macht ernst mit der von Präsident François Hollande im Wahlkampf versprochenen teilweisen Rückkehr zum Rentenalter mit 60. Versicherte, die schon mit 18 oder 19 Jahren zu arbeiten begonnen haben und die volle Beitragszeit von 41 Jahren vorweisen, sollen künftig wieder im Alter von 60 Jahren ohne Abstriche in Rente gehen können. Ein entsprechendes Dekret soll noch im Juni verabschiedet und zum 1. November in Kraft gesetzt werden. Das gab Sozialministerin Marosol Touraine am Mittwoch bekannt. Für die übrigen Arbeitnehmer soll es dagegen bei der 2010 unter Hollandes konservativem Vorgänger Nicolas Sarkozy beschlossenen Rente mit 62 Jahren bleiben. hhb

LIBYEN

Roth will auf Landweg

nach Tunesien fahren

Tripolis - Grünen-Chefin Claudia Roth sitzt wegen der Störung des Flugverkehrs in Tripolis weiter in Libyen fest. Nun will sie sich auf dem Landweg Richtung Tunesien durchschlagen. Roth hatte ursprünglich bereits am Dienstagabend von Tripolis aus Richtung Tunis weiterreisen wollen. Am Montag hatten Milizionäre jedoch den Flughafen gestürmt. dapd

CHINA

Peking sperrt Zugang nach Tibet

für ausländische Besucher

Peking - Die chinesischen Behörden lassen bis auf Weiteres keine Ausländer nach Tibet reisen. Mehrere Reiseagenturen erklärten am Mittwoch, es sei unklar, wie lange das Einreiseverbot gelten soll. China hält Tibet seit dem Jahr 1951 besetzt und kontrolliert die autonome Region sowie die anliegenden Provinzen, in denen zahlreiche Tibeter leben, mit harter Hand. Einzelne Tibeter protestieren immer wieder mit Selbstverbrennungen gegen die chinesische Besatzung. Seit März 2011 gab es bereits 37 derartige Vorfälle.AFP

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