NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SYRIEN

Regierung will Zivilisten

aus Homs in Sicherheit bringen

Damaskus - Die syrische Regierung ist nach eigenen Angaben bereit, eingeschlossene Zivilisten aus der Oppositionshochburg Homs in Sicherheit zu bringen. Die Regierung sei bereit, „von bewaffneten terroristischen Gruppen belagerte Bürger“ aus der Stadt zu holen, teilte das Außenministerium in Damaskus laut einer Erklärung mit, die von der amtlichen Nachrichtenagentur Sana verbreitet wurde. Ein mutmaßlich mit Waffen für Syrien beladenes russisches Frachtschiff ist in britischen Gewässern umgedreht. Er sei erleichtert, dass der Frachter nun offenbar auf dem Weg nach Russland sei, sagte der britische Außenminister William Hague am Dienstag im Parlament. Das britische Außenministerium hatte nach eigenen Angaben Kenntnis von „einem Schiff mit einer Lieferung restaurierter Kampfhubschrauber“ mit dem Ziel Syrien. AFP/dapd/AFP

GROSSBRITANNIEN

Assange will politisches Asyl

in Ecuador

Quito/London - Wikileaks-Gründer Julian Assange ist im Kampf gegen seine Auslieferung nach Schweden in die Botschaft von Ecuador in London geflohen und will dort Asyl. Assange, der vor einer Auslieferung nach Schweden steht, habe politisches Asyl beantragt, sagte Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño auf einer Pressekonferenz in Quito. dpa

ISRAEL

Abrissorder für Energieanlagen

in palästinensischem Dorf

Frankfurt - Erneut haben israelische Behörden Abrissverfügungen für humanitäre Projekte im palästinensischen Westjordanland erteilt. Betroffen sind vom Auswärtigen Amt mitfinanzierte Solar- und Windanlagen, welche die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Medico International in Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation Comet-ME in dem palästinensischen Dorf Tuba errichtete. Rund 1500 Palästinenser sind von dieser regenerativen Energieversorgung abhängig, da die israelische Administration ihnen den Anschluss an die bestehenden Wasser- und Stromleitungen entgegen dem Humanitären Völkerrecht verweigert.Tsp

TÜRKEI

26 Tote bei Kämpfen

zwischen Rebellen mit Armee

Ankara - Bei Kämpfen zwischen der türkischen Armee und kurdischen Rebellen sind im Südosten der Türkei am Dienstag 26 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Behörden griffen Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zunächst einen Militärposten in Yesiltas an der Grenze zum Irak an. Daraufhin ging die Armee gegen die Rebellen in der Region vor. AFP

UKRAINE

Empörung wegen drohender

Mordanklage gegen Timoschenko

Kiew - Die ukrainische Opposition hat mit Empörung auf Pläne der Staatsanwaltschaft reagiert, die inhaftierte frühere Regierungschefin Julia Timoschenko unter Mordanklage zu stellen. „Das zeigt, dass das unterdrückerische System alles daran setzt, die Anordnungen von Präsident Viktor Janukowitsch zu befolgen, wie absurd sie auch sind“, sagte eine Sprecherin von Timoschenkos Partei. In der Debatte geht es um die Ermordung des Abgeordneten Jewgen Schtscherban im Jahr 1996, den nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Unternehmen Timoschenkos bezahlt haben könnte. AFP

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