NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

85 syrische Soldaten setzen sich

in die Türkei ab

Istanbul - Wegen der Gewalt in Syrien haben sich am Montag 85 Soldaten aus dem Land in die benachbarte Türkei abgesetzt, darunter ranghohe Offiziere wie ein General, ein Oberst, ein Oberstleutnant sowie 18 weitere Offiziere. Die Männer seien mit ihren Familien über die Grenze geflüchtet, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Ankara hat mehrfach erklärt, die Grenze für Flüchtlinge offenhalten zu wollen. Indessen hat der Generalsekretär der Arabischen Liga die zersplitterte syrische Opposition zur Einigkeit aufgefordert. „Die Opfer des syrischen Volks sind größer als wir und wertvoller“ als jegliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den einzelnen Gruppierungen, sagte Nabil Elarabi am Montag vor fast 250 Kritikern des Regimes von Präsident Baschar al Assad bei einem Treffen in Kairo. dpa/dapd

KENIA

Entführte Mitarbeiter einer Hilfsorganisation sind wieder frei

Nairobi - Vier in einem Flüchtlingslager in Kenia entführte Mitarbeiter einer norwegischen Hilfsorganisation sind von einer somalischen Miliz aus den Händen ihrer Kidnapper befreit worden. Das bestätigte am Montag der Norwegische Flüchtlingsrat. Zuvor gab die somalische Ras-Kamboni-Miliz die Befreiung der Geiseln bekannt. Die Entführer hatten die Helfer am Freitag nahe der Grenze zu Somalia in ihre Gewalt gebracht. Ein Mitglied der Miliz sagte, seine Kämpfer hätten die Entführer verfolgt und diese am Montagmorgen etwa 60 Kilometer von der Grenze zu Kenia entfernt gestellt. Nach Angaben des Führers der Miliz, Ahmed Madobe, wurde einer der Entführer bei der Aktion getötet, drei weitere seien geflohen. dapd

AFGHANISTAN

Mann in Polizeiuniform tötet

drei britische Soldaten

Kabul -Ein mit afghanischer Polizeiuniform bekleideter Mann hat im Süden des Landes drei britische Soldaten getötet. Die Opfer seien am Sonntag in der Provinz Helmand ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium in London am Montag mit. Die Briten seien Teil eines Polizeiberatungsteams gewesen. Der Mann in der Polizeiuniform eröffnete den Angaben zufolge das Feuer, als die Soldaten den Kontrollpunkt Kamparack Pul im Bezirk Nahr e Saradsch verließen. dapd

JAPAN

Dutzende Abgeordnete

verlassen Regierungspartei

Tokio - Aus Protest gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer sind in Japan 50 Abgeordnete aus der regierenden Demokratischen Partei Japans (DPJ) von Ministerpräsident Yoshihiko Noda ausgetreten. Ihr Austritt ist ein schwerer Schlag für Noda, führt jedoch nicht zum Verlust seiner Mehrheit im Parlament. Die Gruppe der Abweichler wird von dem früheren DPJ-Chef Ozawa angeführt, der als einflussreicher Strippenzieher bekannt ist. Bis zu seinem Austritt führte der 70-Jährige die stärkste Gruppe in der Partei an. AFP

LIBYEN

Mitarbeiter des Strafgerichtshofs

freigelassen

Den Haag/Tripolis - Vier seit Wochen in Libyen festgehaltene Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) sind frei. Das teilte das Tribunal in Den Haag am Montag mit. Die Vier waren am 7. Juni in der westlibyschen Stadt Al-Sintan von einer örtlichen Miliz gefangen genommen worden. Sie sollen versucht haben, Seif al-Islam al-Gaddafi „geheime Dokumente“ zu übergeben. Der Sohn des im Oktober 2011 von Aufständischen getöteten Diktators Muammar al-Gaddafi ist in Al-Sintan inhaftiert. Die Gerichtsmitarbeiter kamen während eines Besuchs von IStGH-Präsident Sang-Hyun Song in Al-Sintan frei. dpa

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