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Bahr will Allgemeinmediziner

an Schulen schicken

Berlin - Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Ärzte regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen in die Schulen schicken. Ähnlich wie Schul-Zahnärzte sollten auch Allgemeinmediziner die Kinder vor Ort in den Schulen untersuchen können, schlug Bahr vor. Krankenkassen und Hartmannbund begrüßten den Vorstoß. Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Ties Rabe (SPD/Hamburg), zeigte sich offen für Gespräche. Dagegen lehnte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) eine Verlegung der Vorsorgeuntersuchungen an die Schulen strikt ab. Bislang sind nach den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt nur vor Beginn der Schulzeit Untersuchungen üblich – wie etwa ein Hör- und Sehtest sowie eine Prüfung der Sprachentwicklung. In einigen ostdeutschen Ländern finden auch Reihenuntersuchungen im Laufe der Schulzeit statt. dpa

Anklage gegen 26 Männer

der rechten Szene in Koblenz

Koblenz - Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen 26 Männer aus der rechten Szene erhoben. Die Beschuldigten im Alter von 19 bis 54 Jahren sollen Mitglieder des als kriminelle Vereinigung eingestuften „Aktionsbüros Mittelrhein“ sein oder dieses unterstützt haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft demnach 20 Männern Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor, vier weiteren deren Unterstützung sowie zwei Beschuldigten die Beteiligung an Straftaten der Vereinigung. Es besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht, dass sich die Mitglieder des „Aktionsbüros Mittelrhein“ spätestens im Jahr 2009 radikalisierten. Sie werden demnach für Angriffe auf Angehörige der linken Szene verantwortlich gemacht. AFP

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