NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Bundespräsident zahlt Sommerfest aus eigenem Etat

Berlin - Beim traditionellen Sommerfest im Schloss Bellevue bleiben externe Finanzsponsoren in diesem Jahr außen vor. Anders als seine Vorgänger will Bundespräsident Joachim Gauck auf Finanzsponsoring verzichten und die Rechnung aus dem Etat seines Amtes begleichen, wie ein Sprecher am Mittwoch ankündigte. Für das zweitägige Bürgerfest Anfang September würden 500 000 Euro aus dem Etat des Präsidialamts bereitgestellt. Gauck will allerdings nach Angaben seines Sprechers weiterhin Sachspenden annehmen. So könnte etwa ein Kaffeehersteller Heißgetränke ausschenken und könnten Künstler ohne Bezahlung für die Unterhaltung der Gäste sorgen. AFP

TÜRKEI

Leichen der von Syrien abgeschossenen Piloten entdeckt

Ankara - Die Leichen der beiden durch Syrien abgeschossenen türkischen Kampfjet-Piloten sind am Boden des Mittelmeeres entdeckt worden. Derzeit liefen die Bergungsarbeiten, teilte die türkische Armee am Mittwoch mit. Der Abschuss des Jets durch Syrien hatte die Spannungen zwischen Ankara und Damaskus verschärft. Syriens Präsident Baschar al Assad erhob unterdessen schwere Vorwürfe gegen den türkischen Regierungschef Tayyip Erdogan. Mit der Einmischung in den Konflikt in seinem Land sei die Türkei zum Beteiligten an dem Blutvergießen geworden, sagte Assad der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“. „Die Türkei hat den Terroristen alle Arten logistischer Unterstützung gewährt, um unser Volk zu töten.“ Erdogans Haltung sei heuchlerisch, sagte Assad. Zwar dränge der türkische Regierungschef Syrien zu politischen Reformen, zugleich ignoriere er aber die Gewalt und die demokratischen Defizite in den arabischen Golfstaaten. AFP/rtr

PAKISTAN

Regierung will Nachschubwege

für Nato wieder öffnen

Islamabad - Die pakistanische Regierung will die Nachschubwege für die Nato- Truppen in Afghanistan nach knapp siebenmonatiger Blockade wieder öffnen. Wann die Konvois wieder vom südpakistanischen Hafen Karachi in Richtung Afghanistan rollen können, teilte die Regierung nicht mit. Pakistan hatte die Nachschubwege Ende 2011 geschlossen, nachdem bei einem US-Luftangriff auf einen pakistanischen Grenzposten 24 Soldaten getötet worden waren. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte sich am Dienstag dafür entschuldigt. dpa

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