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DEUTSCHLAND

Brandanschläge in Bremen und Köln offenbar ausländerfeindlich motiviert

Bremen/Köln - Drei Männer und eine Frau haben am Samstag in Bremen einen offenbar ausländerfeindlich motivierten Brandanschlag auf die Wohnung einer Migrantenfamilie verübt. Nach Polizeiangaben sollen die 25 bis 43 Jahre alten Tatverdächtigen betrunken ausländerfeindliche Parolen gegrölt und die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen haben. Zudem sei ein brennender Lappen vor den Eingang geworfen worden. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. In der Wohnung sollen sich zum Tatzeitpunkt acht Menschen befunden haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. In Köln haben Unbekannte zwei Molotowcocktails in eine türkische Teestube geworfen. Verletzt wurde bei dem Brandanschlag am Samstag niemand, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Reinigungskraft hörte den Einschlag der Flaschen mit einer in Brand gesetzten Flüssigkeit in einem WC und löschte die Flammen. dapd

„Spiegel“: Katar will

bis zu 200 Leopard-Panzer kaufen

Berlin/Hamburg - Nach Saudi-Arabien zeigt nun offenbar der nächste arabische Golfstaat Interesse an deutschen Kampfpanzern. Die Regierung von Katar will dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge bis zu 200 deutsche Panzer vom Typ Leopard 2 kaufen. Der Umfang des Geschäfts könne an die zwei Milliarden Euro heranreichen. Bereits vor Wochen soll laut dem Blatt eine Delegation der Rüstungsfirma Krauss-Maffei Wegmann nach Katar gereist sein. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, kritisierte die mutmaßlichen Pläne. „Die Menschenrechtslage in Katar rechtfertigt keine Exportgenehmigung für Panzer“, sagte er am Sonntag in Berlin. dapd

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