NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ÖSTERREICH

FPÖ-Chef veröffentlicht im Internet

antisemitische Karikatur

Wien - Der Chef der österreichischen FPÖ, Heinz-Christian Strache, hat eine antisemitische Karikatur auf seine Facebook-Seite gestellt. Die Zeichnung zeigt einen dicken Banker mit Hakennase und Davidstern auf den Manschettenknöpfen, der von einem Regierungsbeamten gefüttert wird, während eine magere Gestalt hungern muss. Die Staatsanwaltschaft prüfe derzeit, ob sie Ermittlungen aufnehme, sagte ein Sprecher. Strache hatte die Karikatur als Kritik an EU-Hilfen für Banken veröffentlicht. dpa

AFGHANISTAN

Flugzeug von US-Generalstabschef

beschossen

Kabul - Aufständische haben auf der schwer gesicherten US-Basis Bagram in Afghanistan das Flugzeug von US-Generalstabschef Martin Dempsey beschossen und beschädigt. Dempsey sei bei dem Angriff in der Nacht zu Dienstag in seinem Zimmer gewesen und nicht zu Schaden gekommen, sagte ein Sprecher der Nato-geführten Schutztruppe Isaf. Zwei Besatzungsmitglieder hätten „sehr leichte Verletzungen“ erlitten. Zwei Raketen seien auf das Flugfeld abgefeuert worden. dpa

KOSOVO

Generalmajor Halbauer

wird neuer Kommandeur der Kfor

Belgrad - Generalmajor Volker Halbauer wird nach Informationen aus Berliner Sicherheitskreisen im September neuer Kommandeur der Nato-geführten internationalen Schutztruppe im Kosovo. Der 56-Jährige ist Stabschef im Führungsstab des Heeres im Verteidigungsministerium. Er löst Generalmajor Erhard Drews (59) ab. Die Bundeswehr stellt knapp 872 von den insgesamt knapp 5600 Soldaten im Kosovo. dpa

USA

Washington weist Vorwurf

der „Hexenjagd“ auf Assange zurück

Washington - Die USA haben den Vorwurf einer Hexenjagd auf Wikileaks- Gründer Julian Assange zurückgewiesen. Assange stelle „wilde Behauptungen“ auf, um von seinen juristischen Problemen in Schweden abzulenken, erklärte das Außenministerium in Washington. Assange muss sich wegen des Vorwurfs von Sexualdelikten in Schweden verantworten. Er sieht die Vorwürfe als Teil einer Kampagne und vermutet, die USA wollen sich an ihm rächen und eine Überstellung in die USA erwirken, weil sein Internet-Portal Wikileaks geheime US-Depeschen veröffentlicht hatte. Schweden versicherte, Assange nicht an die USA auszuliefern, sollte ihm die Todesstrafe drohen. AFP

IRAN

Noch in dieser Woche

neue Atomgespräche geplant

Wien - Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde IAEO wollen sich am Freitag in Wien zu Gesprächen über das Atomprogramm des islamischen Landes treffen. Dies teilte die IAEO am Dienstagabend mit. Die Ankündigung kommt kurz vor der Veröffentlichung des neuen IAEO-Iranberichts, der neue Vorwürfe gegen Teheran enthalten könnte. dpa

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