NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Demokrat wegen Nazi-Vergleichs

in der Kritik

Charlotte - Ein Nazi-Vergleich hat einem US-Demokraten heftige Kritik eingebracht. Kurz vor Beginn des Parteitags zur erneuten Nominierung des Amtsinhabers Barack Obama als Kandidaten verwies der kalifornische Politiker John Burton auf angebliche Ähnlichkeiten zwischen der gegenwärtigen Taktik der Republikaner und der Propaganda der Nationalsozialisten im Dritten Reich. Die Republikaner beriefen sich nicht nur bewusst auf Dinge, die gar nicht wahr seien, es sei ihnen sogar gleichgültig, ob die Menschen wüssten, dass sie lügen, sagte Burton am Montag (Ortszeit) in San Francisco. In diesem Zusammenhang zitierte der Vorsitzende der Demokratischen Partei in Kalifornien in einem Interview auch den Ausdruck „Große Lüge“ („Big Lie“), der Adolf Hitler und seinem Propagandaminister Joseph Goebbels zugeschrieben wird. Vertreter der Republikaner forderten eine Entschuldigung. Der Demokrat betonte, er bitte jeden um Verzeihung, den er mit dem Vergleich beleidigt habe. dapd

BAHRAIN

Gericht bestätigt lange Haftstrafen für Aktivisten

Manama - Keine Gnade für die Führer der Proteste gegen das bahrainische Königshaus: Ein Berufungsgericht hat am Dienstag die Haftstrafen gegen 20 regierungskritische Aktivisten bestätigt. Acht der Angeklagten waren im vergangenen Jahr unter dem Kriegsrecht zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Die anderen zwölf Angeklagten erhielten geringere Haftstrafen. Die Strafen waren 2011 von einem Militärtribunal verhängt worden. dapd

AFGHANISTAN

Mindestens 25 Tote bei Anschlag

im Osten des Landes

Dschalalabad - Bei einem Anschlag während einer Beerdigung im Osten Afghanistans sind am Dienstag mindestens 25 Menschen getötet worden. Ziel sei offenbar der Gouverneur des Bezirks Dur Baba an der Grenze zu Pakistan gewesen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Kabul. Der Gouverneur sei unter den rund 50 Verletzten. AFP

DEUTSCHLAND

„Strategischer Dialog“ mit Pakistan geplant

Berlin - Deutschland und die Atommacht Pakistan haben einen „strategischen Dialog“ miteinander vereinbart. Damit will die Bundesregierung auch zu einem dauerhaften Frieden in Pakistans Nachbarland Afghanistan beitragen. Außenminister Guido Westerwelle sagte nach einem Treffen mit seiner pakistanischen Kollegin Rabbani Khar am Dienstagabend in Berlin: „Ohne Pakistan wird es keine Lösung in Afghanistan geben. Ohne ein stabiles Afghanistan wird auch Pakistan nicht zur Ruhe kommen.“ dpa

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