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Piraten-Geschäftsführer Ponader rügt Hang der Partei zu „Shitstorms“



Berlin - Mit einem Aufruf hat sich der politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, gegen den parteiinternen Hang zu „Shitstorms“, also massive Beschimpfungen im Internet, gewandt. Es sei eine große Gefahr, dass manche Piraten mittlerweile auf Eigenschaften wie „shitstormresistent“ stolz seien. „Wir müssen dringend eine Shitstopp-Kultur etablieren, in der wir uns angewöhnen, sofort dazwischenzugehen, wenn jemand auf unangemessene Weise angegriffen wird“, forderte Ponader. kch

Strobl für Vize-Posten

der Bundes-CDU nominiert

Stuttgart - Der baden-württembergische CDU-Landeschef Thomas Strobl soll sich nach dem Willen der Parteispitze im Südwesten um den Posten des stellvertretenden Bundesvorsitzenden bewerben. Präsidium und Landesvorstand nominierten ihn am Montag in Stuttgart einstimmig. dpa

Studie: Deutsche zweifeln

an persönlichem Nutzen durch EU

Gütersloh/Berlin - Die Euro-Krise zeigt in Deutschland ihre Wirkung: Fast die Hälfte der Deutschen glaubt nach einer Studie, dass es ihnen ohne die EU besser ginge. Wäre Deutschland nicht Teil der Europäischen Union, würde ihre persönliche Situation viel oder etwas besser sein, vermuteten 49 Prozent der Befragten, teilte die Bertelsmann-Stiftung am Montag in Gütersloh mit. Dagegen meinen 32 Prozent, sie würden ohne die EU schlechter dastehen. Franzosen und Polen bewerteten die EU im Gegensatz dazu positiver. dpa

GIZ zieht sich aus

Bhopal-Projekt zurück

Neu Delhi - Die staatliche deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zieht ihr umstrittenes Angebot zur Entsorgung von Giftmüll aus dem indischen Bhopal zurück. Die GIZ bedauere diesen Schritt, hieß es in einem Schreiben der Organisation an den indischen Finanzminister Palaniappan Chidambaram. Als Grund gibt die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit in dem Brief an, dass deutschen Medien vertrauliche Projektunterlagen zugespielt worden seien. Auf Basis dieser Papiere sei in Berichten unterstellt worden, dass die Entsorgung des Giftmülls in Deutschland „Interessen der deutschen Öffentlichkeit“ zuwiderlaufe. dpa

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