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Steinbrück legt Verträge offen

Gabriel: Jeden Cent nachweisen

Berlin - Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, will alle Informationen zu seinen Honorar-Vorträgen so schnell und umfassend wie möglich offenlegen. Der „Bild“-Zeitung sagte der frühere Finanzminister, er wolle auch das durchschnittliche Honorar der bezahlten Vorträge veröffentlichen. SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte eine umfassende Pflicht zur Offenlegung der Nebeneinkünfte von Abgeordneten des Bundestags. „Bei jedem Cent, den ein Abgeordneter bekommt, muss der Bürger wissen, woher er kommt und wofür er ihn kriegt.“ Ausnahmen seien allerdings für Freiberufler denkbar. Gabriel nahm Steinbrück gegen Angriffe in Schutz. „Ich finde es eine ziemliche Schweinerei, wenn ausgerechnet die Parteien ihn kritisieren, denen schon die heutigen Regeln zu streng waren.“,Steinbrück ist der Bundestagsabgeordnete mit den meisten bezahlten Nebenjobs. Seit Beginn der Legislaturperiode 2009 hielt er über 80 Reden, für die er jeweils mindestens 7000 Euro Honorar erhalten hat. dapd/dpa/AFP

Bundesvorstand der Piraten streitet über Geschäftsführer Ponader

Berlin - Im Bundesvorstand der Piratenpartei herrscht offener Streit – im Mittelpunkt steht der politische Geschäftsführer Johannes Ponader. Es gebe unterschiedliche Vorstellungen zu den Arbeitsweisen des Gremiums, sagte der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Nerz. „Wenn man über mehrere Monate vergeblich versucht, eine Lösung zu finden, dann muss man irgendwann die Partei informieren, dass es da Probleme gibt.“ Notfalls müsse es personelle Konsequenzen geben, sagte Nerz mit Blick auf Ponader. „Es gibt unterschiedliche Vorstellungen, was Mehrheitsmeinungen im Bundesvorstand bedeuten“, sagte Nerz. dpa

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