NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

LIBYEN

Gaddafi-Gegner wird Regierungschef

Tripolis - Ein langjähriger Gegner des früheren Machthabers Muammar al Gaddafi ist neuer Regierungschef in Libyen. Das Parlament in Tripolis stimmte für Ali Seidan als Premierminister, wie der Vorsitzende der Kammer am Sonntag mitteilte. Seidan sieht es nach eigenen Angaben als seine wichtigste Aufgabe, eine professionelle Armee auf die Beine zu stellen. Vor einer Woche hatte das Parlament in Tripolis den bisherigen Regierungschef Mustafa Abu Schagur abgesetzt. Seidan, ein ehemaliger Diplomat, sagte sich 1980 von Gaddafi los, ging ins Exil und setzte sich von Genf aus für die Beachtung der Menschenrechte in Libyen ein. AFP

PAKISTAN

Taliban-Opfer in Großbritannien

Islamabad - Knapp eine Woche nach dem Taliban-Attentat auf die 14-jährige Malala Yousafzai in Pakistan ist das verletzte Mädchen zur weiteren Behandlung nach Großbritannien geflogen worden. Taliban-Kämpfer hatten dem Mädchen am vergangenen Dienstag gezielt in den Kopf geschossen. Die 14-Jährige hatte sich trotz Drohungen der Extremisten seit Jahren um Bildung für Mädchen bemüht und dafür auch den Friedenspreis ihres Landes erhalten. dpa

KAMBODSCHA

Ex-König Sihanuk gestorben

Phnom Penh/Peking - Nach langer Krankheit ist der als Vater der Nation verehrte frühere kambodschanische König Norodom Sihanuk in Peking gestorben. Er wurde 89 Jahre alt. Der König sei an Herzversagen gestorben, teilte die Regierung in Kambodscha am Montag mit. Sihanuks Sohn Sihamoni (59), der seien Vater 2004 auf dem Thron ablöste, werde nach Peking reisen, um den Leichnam zurück nach Kambodscha zu begleiten, teilte die Regierung mit. dpa

BELGIEN

Separatisten im Aufwind

Brüssel - Bei den belgischen Kommunalwahlen haben die flämischen Nationalisten im Norden des Landes stark hinzugewonnen. Die Partei propagiert eine Loslösung der reichen Region vom wirtschaftlich schwachen Süden. Für die Zentralregierung unter dem sozialistischen Premierminister Elio Di Rupo ist das Votum ein schlechtes Vorzeichen für die Parlamentswahlen 2014. Abgeschlagen waren die flämischen Rechtsextremisten vom Vlaams Belang. dpa

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