NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Ärzte wollen Praxisgebühr aussetzen
Berlin - Die Kassenärzte wollen die umstrittene Praxisgebühr für zunächst zwei Jahre aussetzen. Dieser Vorschlag des saarländischen Gesundheitsministers Andreas Storm (CDU) sei zu begrüßen, erklärten die Vorstände der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler und Regina Feldmann. Nach zwei Jahren könne dann über eine endgültige Abschaffung entschieden werden. dapd

27 Millionen für syrische Flüchtlinge

Berlin - Deutschland stellt weitere 27 Millionen Euro Hilfsgelder für syrische Flüchtlinge bereit. Davon gingen 25 Millionen Euro über das UN-Kinderhilfswerk Unicef nach Jordanien, erklärte Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP). Das Geld solle unter anderem in Hygienemaßnahmen und Gesundheitsversorgung investiert werden. AFP

LIBANON

Tote und Verletzte durch Autobombe

Beirut - Bei einem Sprengstoffanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Freitag acht Menschen ums Leben gekommen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete, mindestens 78 Menschen seien durch die Explosion auf dem Sassine-Platz im Christen-Viertel Aschrafijeh verletzt worden. Unter den Toten ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen auch General Wissam al-Hassan, ein hochrangiger Funktionär des libanesischen Geheimdienstes. Al-Hassan könnte nach Einschätzung von Beobachtern das Ziel der Attentäter gewesen sein. Er stand der oppositionellen, anti-syrischen Zukunftsbewegung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri nahe. dpa

GROSSBRITANNIEN

Taliban-Opfer geht es besser

London - Die von Taliban in Pakistan niedergeschossene Schülerin Malala Yousafzai ist auf dem Weg der Besserung und könnte nach Einschätzung ihrer Ärzte wieder ganz gesund werden. Am Freitag sei sie zum ersten Mal aufgestanden, auch kommuniziere sie mittlerweile über kleine Notizen, die sie selbst aufschreibe, sagte Dave Rosser, medizinischer Direktor des Queen Elizabeth Krankenhauses in Birmingham. Es bestehe die Möglichkeit einer „vollkommenen Genesung“. Malala hatte sich in ihrem Heimatland trotz Drohungen für die Bildung von Mädchen eingesetzt. Taliban-Kämpfer hatten der 15-Jährigen deshalb vor knapp zwei Wochen in den Kopf geschossen. dpa

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