NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bundesregierung weist Kritik

am Russland-Beauftragten zurück

Berlin - Die Bundesregierung hat sich hinter ihren Russland-Beauftragten Andreas Schockenhoff gestellt und Vorwürfe aus Moskau ungewöhnlich deutlich zurückgewiesen. „Diese Unterstellungen sind natürlich zurückzuweisen. Nicht jedes offene Wort, nicht jede sachliche Kritik ist Verleumdung“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Moskau hatte Schockenhoff nach Kritik an der Justiz des Landes als Russland-Beauftragten abgelehnt und erklärt, der CDU-Politiker habe sich mehrfach verleumderisch geäußert. dpa

Holocaust-Leugner Williamson

muss erneut vor Gericht

Regensburg - Der Holocaust-Leugner und Bischof der ultrakonservativen PiusBruderschaft, Richard Williamson, muss sich erneut wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Williamson hat gegen einen Anfang Oktober erlassenen Strafbefehl des Amtsgerichts Regensburg abermals Einspruch erhoben, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Das Hauptverfahren werde im nächsten Jahr eröffnet. Das Gericht hatte eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen gegen den 72-jährigen Briten verhängt. epd

Ex-Staatssekretär Pfahls:

Lobbyist Schreiber bot mir Millionen

Augsburg - Ex-Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls hat vor Gericht erneut ausgesagt, vom ehemaligen WaffenLobbyisten Karlheinz Schreiber einen Millionenbetrag angeboten bekommen zu haben. Im Verfahren gegen Schreiber vor dem Landgericht Augsburg sagte Pfahls am Montag, Schreiber habe gewollt, dass er sich in den USA, wenn nötig, für ein Panzergeschäft einsetze. Schreiber war 2010 zu acht Jahren Haft verurteilt worden – wegen Steuerhinterziehung. dpa

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