NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

18 Rechtsextremisten werden wegen politischer Taten gesucht

Berlin - Von den 110 untergetauchten deutschen Rechtsextremisten werden lediglich 18 wegen politisch motivierter Straftaten gesucht. Drei von ihnen werden konkrete Gewalttaten vorgeworfen, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag sagte. Bei 15 Verdächtigen gehe es zumeist um Hakenkreuzschmierereien oder Propagandadelikte. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte jüngst von 110 mit offenen Haftbefehlen untergetauchten Rechtsextremisten gesprochen. Bei den übrigen Fällen untergetauchter Rechtsextremisten gehe es um nicht-politische Delikte wie Fahrerflucht, berichtete nun die „Bild am Sonntag“. dpa

SYRIEN

Keine Ruhe

trotz Waffenstillstands

Beirut - Trotz des vereinbarten Waffenstillstands ist es in Syrien laut Aktivisten auch am dritten Tag des islamischen Opferfestes zu Kämpfen gekommen. Die Streitkräfte der Regierung hätten am Sonntag Vororte von Damaskus unter Beschuss genommen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Zudem wurden Kämpfe aus Aleppo und aus der Nähe eines Militärstützpunkts im Norden gemeldet. Seit Beginn der vom Sondergesandten Lakhdar Brahimi vermittelten Waffenruhe sollen mindestens 270 Menschen getötet worden sein. dapd

NIGERIA

Acht Tote bei Anschlag

auf katholische Kirche

Kaduna - In der Stadt Kaduna im Norden Nigerias hat ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in eine katholische Kirche gesteuert und in die Luft gejagt. Mindestens acht Menschen wurden getötet. Ähnliche Anschläge waren zuvor von der muslimischen Extremistenorganisation Boko Haram verübt worden. rtr

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