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NSU-Opfer erhielten

900 000 Euro Entschädigung

Berlin- Ein Jahr nach der Enttarnung der rechtsextremen Terrorzelle NSU haben die Familien der Opfer rund 900 000 Euro Entschädigung erhalten. Das teilte das Bundesjustizministerium am Montag in Berlin mit. Das Geld kommt aus einem Fonds für die Opfer extremistischer Übergriffe. Die Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) wird für die Ermordung von neun türkischen und griechischen Geschäftsleuten sowie einer Polizistin verantwortlich gemacht. dpa

Geldwäsche wird immer häufiger angezeigt

Wiesbaden - Die Sicherheitsbehörden kämpfen verstärkt mit dem Phänomen der Geldwäsche. 2011 gingen bei der im Bundeskriminalamt (BKA) angesiedelten Financial Intelligence Unit (FIU) 12 868 Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz ein. Das seien rund 17 Prozent oder 1800 Fälle mehr als 2010 und ein neuer Höchststand seit Inkrafttreten des Geldwäschegesetzes im Jahr 1993, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke am Montag in Wiesbaden. Sorgen bereiten den Behörden zunehmend die mögliche Geldwäsche in Spielbanken und durch den Kauf von Immobilien. dapd

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