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Stadtwerke Bochum

wollen Strompreis erhöhen



Bochum - Die wegen Honorarzahlungen an Politiker in die Kritik geratenen Stadtwerke Bochum wollen den Strompreis erhöhen. Es gehe darum, die Kosten unter anderem für die gestiegene Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz auszugleichen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe und die „Bild“-Zeitung hatten berichtet, die Stadtwerke planten eine Preiserhöhung auch bei Gas und Fernwärme. Dem widersprach der Sprecher: „Es geht nur um eine Strompreiserhöhung.“ Er sagte, das Unternehmen verdiene an der Erhöhung nicht, weil damit lediglich gestiegene administrative Kosten gedeckt werden sollten. Das kommunale Unternehmen steht in der Kritik, weil es dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück für seine Teilnahme am „Atriumtalk“ 25 000 Euro gezahlt hatte. dapd

Aigner: Selbstzahlerleistungen werden nicht eingeschränkt

Berlin - Die Bundesregierung zeigt sich beunruhigt über die starke Zunahme von Selbstzahlerleistungen in Arztpraxen. Bei der Information von Patienten gebe es „Nachbesserungsbedarf“, sagte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch. Gleichzeitig wandte sie sich aber gegen Forderungen, die sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (Igel) einzuschränken. Bezahlen müssten die Patienten solche Leistungen nur, wenn sie ihnen nicht aufgedrängt worden seien, betonte der Patientenbeauftragte der Regierung, Wolfgang Zöller (CSU). Der Anteil der Patienten, denen Selbstzahlerleistungen angeboten wurden, stieg nach Angaben des Forschungsinstituts Iges seit 2006 von 16 auf 24 Prozent. Pro Jahr geben gesetzlich Versicherte dafür 1,5 Milliarden Euro aus. raw

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