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Linken-Politiker Ulrich Maurer

kandidiert nicht mehr für Bundestag

Berlin - Der stellvertretende Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Ulrich Maurer, will 2013 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Der 63-Jährige, einer der engsten Vertrauten des früheren Vorsitzenden Oskar Lafontaine, schrieb an die Adresse seiner Stuttgarter Genossen auf Facebook, „dass auch Politiker erkennen sollten, dass alles seine Zeit hat“. Viele würden sich „mit verbissenem Ehrgeiz“ an politische Ämter klammern und „haben nicht die notwendige Souveränität sich zurückzunehmen“. Er schrieb, die Linke habe sich nach dem Göttinger Bundesparteitag im Juni „wieder gefangen“. Maurer war nach Lafontaine der ranghöchste Sozialdemokrat, der sich in den vergangenen Jahren der Linkspartei angeschlossen hat. Er war zuvor unter anderem Landes- und Fraktionschef der SPD in Baden-Württemberg sowie innenpolitischer Sprecher der Bundes-SPD. Er galt in seiner Partei als harter Taktierer. Sein Einsatz für die Landespartei hatte allerdings begrenzten Erfolg: 2006 scheiterte die WASG, 2011 die Linke bei den Landtagswahlen im Südwesten an der Fünfprozenthürde. m.m.

Bund gibt weitere Mittel

zum Kita-Ausbau frei

Berlin - Nach wochenlangem Streit zwischen Bund und Ländern hat die Bundesregierung die zusätzlichen Mittel für den Ausbau der Kitas freigegeben. „Wenn die Länder ihre Zusagen von 2007 einhalten, ist mit den neuen 580 Millionen Euro genug Geld da für 780 000 Kita-Plätze“, erklärte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) in Berlin. KNA

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