NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

UKRAINE

Ministerpräsident und gesamte Regierung treten zurück

Kiew - In der Ukraine haben Ministerpräsident Mikola Asarow und sein gesamtes Kabinett überraschend ihren Rücktritt eingereicht. Präsident Viktor Janukowitsch habe das entsprechende Gesuch Asarows akzeptiert, teilte das Präsidialamt am Montag in Kiew mit. Der Regierungschef galt als Vertrauter Janukowitschs und hatte das Amt seit dessen umstrittener Wahl zum Staatschef Anfang 2010 inne. Die ukrainischen Gesetze sehen beim Rücktritt des Regierungschefs auch den Abgang des Kabinetts vor. Laut Präsidialamt sollen die Minister im Amt bleiben, bis eine neue Regierung steht. Beobachter vermuten, dass Asarows Machtbasis mit dem Aufstieg anderer Vertrauter des Präsidenten bröckelte. AFP

KOLUMBIEN

Präsident setzt Frist für Gespräche mit Farc-Rebellen

Buenos Aires - Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat den Verhandlungen mit der Farc-Guerilla eine Frist gesetzt. Bis spätestens November 2013 müssten die Gespräche abgeschlossen sein, sagte der Präsident am Sonntag (Ortszeit). Seine Regierung sei zum Frieden bereit. Sollten die Rebellen aber im Rahmen der Verhandlungen eine Verfassungsänderung anstreben, werde der Konflikt nicht gelöst. Zugleich fügte er hinzu: „Wir müssen jedoch auch Geduld haben und keine vorschnellen Ergebnisse verlangen.“ Regierung und Farc („Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“) hatten Mitte November zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder Friedensgespräche aufgenommen. epd

MEXIKO

Große Parteien unterzeichnen Zukunftsabkommen

Mexiko-Stadt - Mit einem „Pakt für Mexiko“ hat der neue mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto seine Amtszeit eingeleitet. Am Tag nach seiner Amtseinführung unterzeichnete Peña Nieto am Sonntag (Ortszeit) mit den drei größten Parteien des Landes ein Abkommen zur Stärkung von Demokratie, Wirtschaft und Sozialstaat. Unterzeichner des „Paktes für Mexiko“ sind die Präsidentenpartei der Institutionalisierten Revolution (PRI), die Partei der Nationalen Aktion (PAN) von Amtsvorgänger Felipe Calderón und die Partei der Demokratischen Revolution (PRD), die wichtigste Linkspartei im Parlament. „Dieser Pakt gibt Mexiko Stabilität, Sicherheit und einen Weg“, sagte Peña Nieto. AFP

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