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NRW: Rechtsextreme Straftäter gefährlicher als andere Kriminelle

Berlin - Rechtsextreme Straftäter sind nach Erkenntnissen des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen gefährlicher als der Durchschnitt der Kriminellen. Auf nahezu jedes bekannt gewordene politisch motivierte Gewaltdelikt von Rechtsextremisten kämen zwei weitere Gewaltdelikte aus dem Bereich der Allgemeinkriminalität, sagte Minister Ralf Jäger (SPD) am Montag dem Tagesspiegel. Im ersten Halbjahr 2012 wies die Polizei 354 Rechtsextremisten insgesamt 616 Straftaten der Allgemeinkriminalität nach. Darunter waren ein Tötungsdelikt, 113 Körperverletzungen sowie 140 Diebstähle und Einbrüche. Seit Anfang des Jahres werden in NRW nicht nur die politisch motivierten, sondern alle Straftaten von Rechtsextremisten gesondert ausgewiesen. Jäger will am Mittwoch beim Treffen der Innenministerkonferenz in Rostock für eine standardisierte, bundesweite Erfassung aller Straftaten von Rechtsextremisten werben. fan



Westen holt bei der Betreuung

von Kleinkindern auf

Wiesbaden - Die Betreuung von Kleinkindern in Deutschland nimmt weiter zu. Besonders stark hat offenbar Westdeutschland aufgeholt. Im März 2012 wurden 27,6 Prozent aller Kinder unter drei Jahren, insgesamt mehr als eine halbe Million, in einer Kindertagesstätte oder von Tageseltern betreut. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Im Jahr zuvor waren es bundesweit erst 25,2 Prozent. Im Westen verbesserte sich die Quote binnen Jahresfrist von 19,8 auf 22,3 Prozent. Damit ist sie aber weiterhin nur halb so hoch wie in Ostdeutschland, wo unverändert 49 Prozent der Kinder unter drei Jahren im März 2012 ein Angebot zur Tagesbetreuung besuchten. dpa

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