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Struck soll Trauerfeier

mit militärischen Ehren bekommen



Berlin - Zum Gedenken an den ehemaligen Verteidigungsminister Peter Struck soll es eine große Trauerfeier mit militärischen Ehren geben. Die Zeremonie wird vermutlich am 3. Januar in Strucks niedersächsischer Heimatstadt Uelzen stattfinden. Der SPD-Politiker war am Mittwoch im Alter von 69 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Zu der Trauerfeier werden neben der SPD-Führung auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Thomas de Maizière (beide CDU) erwartet. Die Bundeswehr würde dann Totenwache halten und ein sogenanntes Großes Ehrengeleit stellen, das den Sarg hinausgeleitet. Traditionell wird bei solchen Trauerfeiern das Militärlied „Ich hatte einen Kameraden“ gespielt, das auch zum Abschied von gefallenen Soldaten erklingt. Struck leitete das Verteidigungsministerium von 2002 bis 2005. Im Rathaus von Uelzen, in der SPD-Zentrale in Berlin und bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn und Berlin wurden Kondolenzbücher ausgelegt. In Bonn trug sich auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in das Buch ein. Er schrieb: „Peter ist gestorben, aber für viele von uns ist er nicht tot.“ dpa

Irakischer Präsident Talabani

wird in Berliner Charité behandelt

Berlin - Der irakische Präsident Dschalal Talabani ist am Donnerstag zur medizinischen Behandlung in einer Berliner Klinik eingetroffen. Der 79-Jährige werde in einem Haus der Charité behandelt, hieß es in medizinischen Kreisen. Außenminister Guido Westerwelle bestätigte, dass der kurdische Politiker zur Behandlung in Deutschland ist. Talabani hatte am Montagabend einen Schlaganfall erlitten. Er leidet seit längerem unter gesundheitlichen Problemen. Bisher ist unklar, ob er sein Amt weiter ausüben kann. rtr

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