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Mehr rechtsextremistische Vorfälle in der Bundeswehr

Berlin - Die Zahl rechtsextremistischer Vorkommnisse bei der Bundeswehr ist nach Jahren des Rückgangs 2012 wieder leicht gestiegen. Bis Mitte Dezember wurden 66 Vorfälle mit Verdacht auf einen rechtsextremistischen Hintergrund gemeldet. Im gesamten Vorjahr waren es 63, der niedrigste Stand seit Anfang der 1990er Jahre. Bis 2009 wurden Jahr für Jahr noch mehr als 100 rechtsextremistische Vorkommnisse bei der Bundeswehr registriert. Bei den Verdachtsfällen aus dem laufenden Jahr handelt es sich fast ausschließlich um Propagandadelikte wie das Hören rechter Musik, Zeigen des Hitlergrußes, „Sieg Heil“-Rufe oder Hakenkreuzschmierereien. dpa

Hinterbliebene des Kundusangriffs reichen Klage ein

Bonn - Weitere Hinterbliebene der Opfer des Luftangriffs im afghanischen Kundus von September 2009 klagen auf Entschädigung. Wie ein Sprecher des Bonner Landgerichts am Freitag bestätigte, gingen zehn Klageschriften ein. Der Bremer Anwalt Karim Popal erklärte, durch die zehn Sammelklagen würden 3,3 Millionen Euro eingefordert. Die wirtschaftliche Situation fast aller Hinterbliebenen und Überlebenden sei erbärmlich. AFP

In Deutschland gibt es 5,5 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz

Berlin - Die Deutschen haben rund 5,5 Millionen Waffen in Privatbesitz. Das geht aus dem Nationalen Waffenregister hervor, wie das Bundesinnenministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Die Zahl der Waffenbesitzer liegt bei 1,4 Millionen. Das heißt, im Schnitt hat jeder von ihnen etwa vier Waffen. Im neuen Register werden Informationen über alle genehmigungspflichtigen Schusswaffen in Deutschland gebündelt. Tsp

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