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NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

07.01.2013 00:00 Uhr

CHINA

Peking lässt größtes Atomkraftwerk

der Welt weiterbauen

Peking - China hat den Bau eines Kernkraftwerkes der vierten Generation wiederaufgenommen, das die größte Atomanlage der Welt werden soll. Wie das staatliche China Internet Information Center am Wochenende berichtete, wurden die Bauarbeiten in Rongcheng in der ostchinesischen Provinz Shandong bereits vergangenen Monat wiederaufgenommen, nachdem sie infolge der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 ausgesetzt worden waren. Das Akw soll ab 2017 Strom liefern, seine Kapazität solle auf 6600 Megawatt gesteigert werden.

Die Investitionen in das Kraftwerk betrügen vorerst 368 Millionen Euro, berichtete das China Internet Information Center. Die chinesische Regierung hatte bereits im Oktober einen Baustopp für Akw aufgehoben. Nun sollen nach offiziellen Angaben „eine kleine Zahl“ an Akw in Küstennähe genehmigt werden. Bislang betreibt China 15 Atomreaktoren, angesichts des steigenden Energiebedarfs des aufstrebenden Schwellenlands will es seinen Atomsektor aber deutlich ausbauen. AFP

SUDAN

Präsident Baschir einigt sich

mit dem Süden auf Pufferzone

Khartum/Addis Abeba - Verhandlungen über die Einrichtung einer militärischen Pufferzone zwischen Sudan und Südsudan sollen „ohne Verzögerung“ aufgenommen werden. Darauf haben sich der sudanesische Präsident Omar al Baschir und sein südsudanesischer Amtskollege Salva Kiir bei einem Gipfeltreffen unter Vermittlung der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba verständigt, teilte ein AU-Sprecher am Sonntag mit. Die Pufferzone ist ein Baustein zur Normalisierung der beiden Staaten und soll Kämpfe verhindern, die seit der Unabhängigkeit des Südsudan 2011 immer wieder aufgeflammt sind. Im Kernstreit um den Grenzverlauf beider Staaten gab es keinen Fortschritt. Al Baschir lehnte einen Vorschlag der AU ab, eine Volksabstimmung in der umstrittenen, ölreichen Grenzprovinz Abyei abzuhalten. Die Pufferzone ist Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Ölexporte aus der Grenzregion, die über den sudanesischen Hafen Port Sudan abgewickelt werden. Beide Staaten leiden unter den fehlenden Deviseneinnahmen aus dem Ölverkauf. epd

GROSSBRITANNIEN

Cameron will

bis mindestens 2020 regieren

London - Der britische Premierminister David Cameron will sein Land noch mindestens bis zum Jahr 2020 regieren. Er wolle seine konservative Tory-Partei bei der Wahl 2015 zum Sieg führen und dann eine volle fünfjährige Amtszeit weiterdienen, sagte Cameron dem „Sunday Telegraph“. In dieser Zeit müssten eine Reihe von Reformen umgesetzt werden, darunter die Neuverhandlung der Beziehungen Großbritanniens zur EU. Zum Konflikt mit Argentinien über die Falklandinseln sagte er, Großbritannien wäre notfalls bereit, zu kämpfen: „Unsere Entschlossenheit ist äußerst groß“, sagte der Premierminister dem Sender BBC1. Sein Land habe immer noch „eines der fünf größten Verteidigungsbudgets der Welt“. AFP

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