NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

INDIEN

Zwei Angeklagte weisen Vergewaltigungsvorwürfe zurück

Neu-Delhi - Zwei der Angeklagten im Prozess um den Tod einer mehrfach vergewaltigten Studentin in Indien wollen auf nicht schuldig plädieren. Die Männer würden „sämtliche Anklagepunkte“ zurückweisen, sagte deren Anwalt. Er kündigte an, den Umgang der Polizei mit Beweismitteln infrage zu stellen. Die fünf in dem Verfahren Angeklagten im Alter zwischen 19 und 35 Jahren sollen Mitte Dezember eine 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi mehrfach vergewaltigt, schwer misshandelt und anschließend mit ihrem Freund auf die Straße geworfen haben. Die Frau war an den Folgen der Tat gestorben. Ihr Schicksal hat eine Welle von heftigen Protesten in Indien ausgelöst.AFP

GROSSBRITANNIEN

Fünfte Nacht in Folge

schwere Ausschreitungen in Belfast

Dublin - In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es in der fünften Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte in der Nacht zu Dienstag Wasserwerfer und Gummigeschosse gegen aufgebrachte Demonstranten ein. Die Proteste im zu Großbritannien gehörenden Nordteil der irischen Insel richten sich gegen eine Entscheidung des Stadtrats von Belfast, die britische Flagge nicht mehr jeden Tag über dem Rathaus wehen zu lassen.AFP

FRANKREICH

Twitter wegen

antisemitischer Beiträge verklagt

Paris - Frankreichs jüdische Studentenvereinigung sowie mehrere Anti-Rassismusvereinigungen haben den Kurznachrichtendienst Twitter wegen Veröffentlichung antisemitischer Äußerungen verklagt. Wie die Tageszeitung „La Croix“ berichtet, verteidigte sich Twitter bei Prozessauftakt vor dem Pariser Strafgerichtshof damit, dass der Dienst als Internetprovider nicht für redaktionelle Inhalte verantwortlich sei. Twitter weigert sich, der französischen Justiz die Namen der Absender der unter dem Stichwort „Ein guter Jude“ getätigten antisemitischen Beleidigungen und Anspielungen auf den Holocaust zu nennen.KNA

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