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Gericht: Vorwurf gegen Strauß dünn

Köln - Die Vorsitzende Richterin am Landgericht Köln hat deutlich gemacht, dass sie die Vorwürfe gegen Max Strauß, den Sohn des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, für nicht ausreichend belegt hält. Strauß soll nach Aussage eines Bankmitarbeiters 1992 versucht haben, das Erbe seines Vaters in Höhe von 300 Millionen Mark in bar nach Luxemburg zu schaffen. Der Banker sagte am Freitag als Zeuge in Köln aus. In dem Verfahren klagt Strauß gegen den Buchautor Wilhelm Schlötterer auf Unterlassung. Schlötterer soll nicht mehr behaupten dürfen, dass Franz Josef Strauß seinen Kindern 1988 rund 300 Millionen Mark (150 Millionen Euro) hinterlassen habe. Im Buch „Macht und Missbrauch“ wird behauptet, das Vermögen sei kriminell erwirtschaft worden.dpa

Deutlich mehr Pflegebedürftige

Wiesbaden - Immer mehr Menschen sind auf Pflege angewiesen. Über zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt, berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Ende 2011 waren das 1,76 Millionen von insgesamt zweieinhalb Millionen Pflegebedürftigen. Im Vergleich zu 2009 ist die Zahl der Pflegebedürftigen in Heimen um 3,6 Prozent gestiegen.dpa

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