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TÜRKEI

Deutsche Soldaten attackiert

Berlin/Iskenderun - Aufgebrachte Gegner des Nato-Einsatzes in der Türkei haben in der Hafenstadt Iskenderun eine Gruppe der in das Land verlegten Bundeswehrsoldaten angegriffen. Die in Zivil gekleideten Soldaten wurden beim Verlassen eines Geschäftes von etwa 40 Demonstranten angepöbelt und bedrängt. Türkische Sicherheitskräfte hätten eingegriffen und eine weitere Eskalation verhindert, teilte die Bundeswehr mit. Die Deutschen gehören zum Einsatzkontingent „Active Fence Turkey“, das den Nato-Partner Türkei mit „Patriot“-Luftabwehrraketen gegen mögliche Angriffe aus Syrien schützen soll. Waffen und Ausrüstung für den Einsatz waren am Montag im Hafen von Iskenderun angekommen. Die Bundesregierung forderte die Türkei nach dem Angriff auf die Bundeswehrsoldaten auf, besser für den Schutz der Deutschen zu sorgen. Man erwarte, dass die Sicherheit der deutschen Soldaten gewährleistet sei, wenn sie sich in türkischen Städten bewegten, sagte der Sprecher von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU). dpa

DEUTSCHLAND

CDU-Politiker Böhr muss vor Gericht

Mainz - Der frühere rheinland-pfälzische CDU-Chef Christoph Böhr wird sich wegen Untreue ab September vor Gericht verantworten müssen. Das Landgericht Mainz habe die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den CDU-Politiker beschlossen, sagte ein Sprecher. Es geht um den Vorwurf der illegalen Parteienfinanzierung im Landtagswahlkampf 2006. dpa

USA

Schuldengrenze angehoben

New York - Im US-Haushaltsstreit hat das von den Republikanern dominierte Repräsentantenhaus für eine Verschiebung der gesetzlichen Schuldenobergrenze gestimmt. Mit 285 zu 144 Abgeordneten verabschiedete die Kammer ein Gesetz, das der Regierung die Aufnahme neuer Schulden bis Mitte Mai ermöglichen soll. Wenn der Senat wie erwartet ebenfalls zustimmt, wäre die Ende Februar drohende Zahlungsunfähigkeit der USA vorerst abgewendet. AFP

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