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Plante Terrorgruppe NSU

auch Anschläge in Stuttgart?

Berlin - Die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) hat offenbar im Jahr 2003 Anschlagsziele in Stuttgart ausgespäht und auf Fotos dokumentiert. Das gehe aus einer CD hervor, die im Brandschutt der letzten NSU-Wohnung in Zwickau gefunden wurde, wie die Tageszeitung „taz“ berichtete. Laut den der Zeitung vorliegenden Ermittlungsunterlagen zeigen die Fotos Aufnahmen eines türkischen Bistros und eines türkischen Lebensmittelladens in der Nähe des Stuttgarter Nordbahnhofs. Das Bundeskriminalamt habe „keine begründbaren Zweifel“, dass dort „zwei mögliche spätere Anschlagsziele ausbaldowert worden sind“, heiße es in den Akten. Für die Ausspähungen in Stuttgart zelteten die Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts im Juni 2003 drei Tage auf einem Campingplatz. AFP



BKA: „Hells Angels“ wollen mit Firmengründungen Verbot entgehen

Wiesbaden - Die Rockergruppe „Hells Angels“ will nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes (BKA) mit der Gründung von Firmen dem Verbot eigener Vereine entgehen. Mitglieder der „Hells Angels“ hätten im Jahr 2012 mehrere Kommanditgesellschaften gegründet, berichtet der „Focus“ unter Berufung auf das BKA. „Es liegt nahe, dass sich die Klubs mit der Umwandlung in Kommanditgesellschaften etwaigen Vereinsverboten entziehen wollen, da diese Firmen nicht dem Vereinsgesetz unterliegen“, zitiert das Blatt das BKA. Eine Sprecherin der Behörde bestätigte dies am Sonntag. In den vergangenen Jahren waren mehrere Bundesländer mit Verboten gegen regionale Gruppen der „Hells Angels“ vorgegangen. Diese gelten als mächtigster Rockerklub der Welt. dpaDB AG]

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