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Bischöfe wollen bei Vollversammlung über „Pille danach“ reden

Bonn - Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben die „Pille danach“ nun offiziell auf die Tagesordnung ihres nächsten Treffens gesetzt. Das Thema habe „in den vergangenen Tagen neue Aktualität erfahren“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, am Montag in Bonn. „Wir werden das Thema deshalb auf der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Trier besprechen.“ Das Treffen findet vom 18. bis 21. Februar statt. Anlass für die aktuellen Debatten ist der Umgang zweier katholischer Kliniken in Köln mit einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer. Die Ärzte verweigerten eine Untersuchung der Frau mit dem Hinweis darauf, dass damit ein Beratungsgespräch über eine mögliche Schwangerschaft und deren Abbruch sowie über das Verschreiben der „Pille danach“ verbunden sei. KNA

Griechische Neonazis haben Kontakt zu rechter Szene in Bayern

Nürnberg/München - Die rechtsextreme griechische Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) unterhält nach Informationen des Verfassungsschutzes seit einiger Zeit Kontakt zur Neonazi-Szene in Bayern. Vertreter beider Gruppen träfen sich regelmäßig auf rechtsextremistischen Veranstaltungen im Ausland, berichtete das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz am Montag auf Anfrage. Hinweise auf ein Büro der Partei Chrysi Avgi in Nürnberg, über das mehrere Medien am Montag berichtet hatten, lägen dem bayerischen Verfassungsschutz allerdings nicht vor. „Wir behalten die Entwicklung aber im Auge“, sagte ein Behördensprecher in München. Die auch im Athener Parlament vertretene Partei Chrysi Avgi steht im Verdacht, Einwanderer attackiert zu haben. dpa

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