NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

MALI

Deutschand zahlt wieder

Entwicklungshilfe

Berlin - Nach fast einjähriger Pause fließen wieder deutsche Entwicklungsgelder nach Mali. Die Zahlungen waren im März 2012 nach einem Militärputsch in dem westafrikanischen Krisenland eingestellt worden. Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erklärte die Wiederaufnahme am Mittwoch mit den Bemühungen des malischen Parlaments um eine Rückkehr zur Demokratie. In einem ersten Schritt stellt Deutschland sechs Millionen Euro für ein Bewässerungsprojekt bereit, an dem auch die EU-Kommission mit 28 Millionen Euro beteiligt ist. dpa

ISRAEL

Tod eines Mossad-Agenten bringt

Regierung in Bedrängnis

Tel Aviv - Der Tod eines angeblichen Mossad-Agenten in einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis hat in Israel Aufregung ausgelöst. Der mutmaßliche Agent des Auslandsgeheimdienstes habe 2010 in Isolationshaft Selbstmord begangen und stamme aus Australien, berichteten israelische Medien am Mittwoch nach Aufhebung einer strengen Nachrichtensperre. Israels Bürgerrechtsverband forderte die Freigabe weiterer Details. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Dienstag ranghohe Medienvertreter aufgefordert, die Geschichte nicht zu veröffentlichen, weil sie Israels Ansehen schaden könnte.dpa

UKRAINE

Behörden: Keine Gefahr

nach Dacheinsturz in Tschernobyl

Kiew - Am Atomkraftwerk Tschernobyl sind ein Dach und eine Mauer teilweise eingestürzt. Grund für den Unfall am Dienstag seien Schneemassen auf dem Dach gewesen, teilte die ukrainische Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch mit. Es habe keine Verletzten gegeben, zudem sei kein Anstieg von Radioaktivität gemessen worden. Nach Angaben der Pressestelle des Kraftwerks ereignete sich der Unfall mehrere Dutzend Meter von der Schutzhülle entfernt, die den Reaktor umgibt, der bei der Atomkatastrophe von 1986 schwer beschädigt wurde. AFP

RUSSLAND

Moskau liefert weiter

Rüstungsgüter an Syrien

Moskau - Ungeachtet internationaler Kritik liefert Russland weiterhin Rüstungsgüter an Syrien. Russland erfülle gegenüber Syrien „die in Lieferverträgen über Militärausrüstung eingegangenen Verpflichtungen“, sagte der Chef der Rüstungsexportbehörde Rosoboronexport, Anatoli Isajkin, am Mittwoch. Er betonte zugleich, dabei handele es sich um bodengebundene Luftabwehrsysteme und nicht um Flugzeuge oder Hubschrauber. AFP

AFGHANISTAN

Karsai: Zehn Zivilisten

bei Luftangriff der Isaf getötet

Kabul - Bei einem Luftangriff der Internationalen Schutztruppe Isaf im Osten Afghanistans sind nach Angaben von Präsident Hamid Karsai zehn Zivilisten getötet worden. Unter den Toten seien auch Frauen und Kinder. Lokalen Medienberichten zufolge hatten Militärhubschrauber in der Nacht zum Mittwoch ein Dorf in der Provinz Kunar attackiert. dpa

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