NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ARGENTINIEN

Anklage wegen „Verschwundener“ während der Militärdiktatur

Rio de Janeiro - In Argentinien hat am der erste Prozess um Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Militäraktion „Operation Condor“ in den 70er und 80er Jahren begonnen. Den 25 Angeklagten wird vorgeworfen, für das Verschwinden von 106 Menschen verantwortlich zu sein. „Operation Condor“ war der Codename für die geheime Zusammenarbeit mehrerer Militärregierungen im Kampf gegen politische Gegner. Die meisten der 106 Opfer waren aus Nachbarländern nach Argentinien geflohen, bevor dort 1976 auch eine Militärdiktatur an die Macht kam. epd

USA

Geheimdienstausschuss für Brennan

als neuen CIA-Chef

Washington - Der designierte Chef der CIA, John Brennan, steht vor der Bestätigung durch den Senat. Der Geheimdienstausschuss der Kongresskammer sprach sich für Brennan aus. Noch in dieser Woche könnte der Senat im Plenum endgültig grünes Licht geben. Dann hätte Präsident Barack Obama nach Verteidigungsminister Chuck Hagel den zweiten wichtigen Posten für die nationale Sicherheit besetzt. Obama hatte Brennan als Nachfolger von David Petraeus vorgeschlagen, der im November wegen einer außerehelichen Beziehung zurückgetreten war. AFP

USA/IRAK

Amerikanische Veteranen sollen Foltergefängnisse geleitet haben

Washington - Ranghohe Kriegsveteranen aus den USA sollen laut einem Bericht der britischen Zeitung „Guardian“ geheime Foltergefängnisse im Irak aufgebaut und geleitet haben. Zwei Leiter, James Steele und James Coffman, hätten direkt Bericht an Verteidigungsminister Donald Rumsfeld beziehungsweise US- General David Petraeus erstattet. Beide sollen für die USA bereits in Einsätzen in Mittelamerika während der 1980-er Jahre gefoltert haben, berichtet die Zeitung. In Polizeigefängnissen im Irak soll während der US-Besatzung von 2003 bis 2011 gefoltert worden sein. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben