NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

NORDKOREA

Machthaber droht mit Beschuss südkoreanischer Insel

Seoul - Seit Tagen droht Nordkorea den USA und Südkorea mit Krieg. Jetzt nimmt das kommunistische Regime konkret eine südkoreanische Insel nahe der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer ins Visier. Kim habe bei einer Inspektionstour auf einer Insel die Artillerieeinheiten angewiesen, das Hauptquartier der südkoreanischen Marinesoldaten auf der Insel Baengnyong bei der kleinsten Provokation in die Luft zu jagen, berichteten die Staatsmedien am Dienstag. Nordkorea hatte zuletzt fast täglich mit einem Krieg gedroht und gar den USA einem atomaren Erstschlag angedroht. Pjöngjang reagiert damit auf amerikanisch-südkoreanische Militärmanöver und den wachsenden internationalen Druck wegen seines Atomwaffenprogramms. dpa

MALI

UN werfen Regierungsarmee

Racheakte gegen Ethnien vor

Genf - Die Vereinten Nationen haben malischen Soldaten vorgeworfen, im Norden des Landes Racheakte gegen bestimmte ethnische Gruppen verübt zu haben. Die vorläufigen Ergebnisse einer Mitte Februar begonnenen UN-Mission in Mali zeigten eine deutliche Zunahme von „aus Rache verübten Gewalttaten“ der Regierungssoldaten, sagte die stellvertretende UN-Menschenrechtskommissarin Kyung-wha Kang am Dienstag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Ziel der Angriffe seien offenbar vor allem Araber, Tuareg und die Bevölkerungsgruppe der Peul. Sie würden von den malischen Soldaten verdächtigt, bewaffnete Aufständische im Norden zu unterstützen. AFP

USA

Offenbar zahlreiche Häftlinge

in Guantanamo im Hungerstreik

Washington - Im US-Gefangenenlager Guantanamo befinden sich mehrere Häftlinge im Hungerstreik. Eine Gruppe von Anwälten beklagte in einem Brief an Guantanamo-Kommandeur John Smith, dass sich der Zustand einiger Insassen „rapide“ verschlechtert habe. Grund für die Nahrungsverweigerung sei die Durchsuchung persönlicher Dinge, bei der Wärter auch unangemessen mit Koran-Ausgaben umgegangen sein sollen. Die Leitung des Guantanamo-Lagers wies die Vorwürfe zurück. Es habe keine Koranschändung gegeben. Während einer Routinedurchsuchung nach Schmuggelware sei „nichts Ungewöhnliches passiert“. Der Offizier bestätigte, dass sich neun Gefangene im Hungerstreik befänden, von denen fünf künstlich ernährt würden. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben