NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ÄGYPTEN

Gericht entscheidet über Wahltermin

Kairo - In Ägypten wird nun vor Gericht entschieden, ob die umstrittene Parlamentswahl verschoben wird. Das Verwaltungsgericht des Landes teilte am Mittwoch mit, aus der Justiz sei ein Einspruch gegen die Absage der ursprünglich ab dem 22. April geplanten Abstimmung eingegangen. Darüber werde am Sonntag verhandelt. rtr

NORDKOREA

Verbindung mit Süden steht noch

Seoul - Zwischen Nord- und Südkorea steht nach Angaben aus Seoul nach wie vor eine militärische Kommunikationsverbindung. Die Hotline sei im Jahr 2000 nahe der Westküste installiert worden, sagte eine Sprecherin der südkoreanischen Präsidentschaft am Mittwoch. Diese Verbindung funktioniere „normal“ und „wir werden versuchen, über diesen Kanal eine Botschaft an den Norden zu senden, wenn es notwendig ist“, fügte sie hinzu. Am Montag hatte Pjöngjang nach Angaben aus Seoul eine ständige Telefonverbindung zwischen den Nachbarn unterbrochen, die vom Roten Kreuz hergestellt worden war. AFP

NIEDERLANDE

Terrorwarnstufe erhöht

Amsterdam - Wegen der wachsenden Gefahr durch islamische Extremisten haben die Niederlande am Mittwoch ihre Terrorwarnstufe erhöht. Das Gefahrenlevel wurde auf „substanziell“ heraufgesetzt. Das ist die zweithöchste von insgesamt vier Stufen. „Die Gefahr eines Anschlags in den Niederlanden oder gegen niederländische Interessen ist gestiegen“, teilte das Koordinationszentrum für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung mit. In der jüngsten Vergangenheit seien 100 mutmaßliche Extremisten nach Nordafrika oder Nahost, zumeist nach Syrien, gereist. Es werde befürchtet, dass die Verdächtigen bei ihrer Rückkehr in die Niederlande andere Personen für extremistische Gruppen anwerben könnten. rtr

KASCHMIR

Tote bei Selbstmord-Anschlag

Srinagar - Erstmals seit drei Jahren hat wieder ein muslimisches Selbstmordkommando in der Hauptstadt des indischen Teils von Kaschmir angegriffen. Fünf Angehörige der paramilitärischen Einheit CRPF und die zwei Angreifer seien am Mittwoch in Srinagar getötet worden, sagte der Ministerpräsident des Bundesstaats Jammu und Kaschmir, Omar Abdullah. Ziel war ein CRPF-Camp. Extremisten kämpfen gegen die von ihnen so empfundene indische Fremdherrschaft in der mehrheitlich muslimischen Region. dpa

TUNESIEN

Parlament bestätigt Regierung

Tunis - Das tunesische Parlament hat dem neuen Kabinett unter Führung des Islamisten Ali Larayedh am Mittwoch das Vertrauen ausgesprochen. Die Regierung erhielt die Stimmen von 139 Abgeordneten und damit 30 mehr als die benötigte absolute Mehrheit. 45 Parlamentarier lehnten die neue Regierung ab, 13 enthielten sich der Stimme und 20 Abgeordnete waren bei der Abstimmung nicht anwesend. Die Schlüsselressorts sowie zahlreiche weitere Ministerposten wurden mit unabhängigen Experten besetzt. AFP

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