NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vertrauliche Geburt

statt anonyme Geburt



Berlin - Das Bundeskabinett hat eine Regelung für Schwangere auf den Weg gebracht, die bei der Geburt ihres Kindes ihren Namen nicht preisgeben wollen. Der Gesetzentwurf von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) zur sogenannten vertraulichen Geburt sieht vor, dass die Frauen nach der Geburt ihren Namen in einem Umschlag versiegeln lassen können. Nach einer Frist von 16 Jahren hat das Kind das Recht, den Namen seiner Mutter zu erfahren. epd

Anti-rechts-Initiativen

fordern dauerhafte Förderung

Berlin - Verbände und Initiativen gegen Rechtsextremismus haben von der Bundesregierung eine Umwandlung zeitlich befristeter Förderung in eine dauerhafte Förderung angemahnt. Aus einem Gutachten der Staatsrechtler Ulrich Battis und Joachim Grigoleit folge, eine dauerhafte Finanzierung der Arbeit gegen Neonazismus und für Demokratieförderung sei verfassungsrechtlich möglich. Das Gutachten im Auftrag von 15 Verbänden und Initiativen widerspricht damit der Auffassung des Familienministeriums. epd

Türkische Medien an Beobachtung von NSU-Prozess mäßig interessiert

Berlin - Von bisher rund 280 Anmeldungen von Journalisten für den Prozess um die NSU-Mordserie kommen nur sechs aus der Türkei. Eine Sprecherin des Münchner Oberlandesgerichts sagte am Mittwoch, drei Zeitungen, ein Sender und zwei Nachrichtenagenturen wollten an dem im April startenden Verfahren teilnehmen. Ob das Gericht die Wünsche berücksichtige, sei offen. Die meisten NSU- Opfer stammten aus der Türkei. Die Frist für Teilnahmemeldungen der Presse läuft an diesem Donnerstag ab. neu

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