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Bundeswehr ließ offenbar

mit US-Drohne Aufständische töten



Hamburg - Die Bundeswehr hat in Afghanistan offenbar Aufständische gezielt durch eine US-Drohne töten lassen. Deutsche Soldaten der Nato-geführten Isaf- Truppe hätten am 11. November 2010 den Einsatz einer Kampfdrohne angefordert, zitierte der „Spiegel“ am Sonntag aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels. Bei dem Einsatz im nördlichen Distrikt Schahar Dara „wurden vermutlich vier Angehörige der regierungsfeindlichen Kräfte getötet“, hieß es demnach in der Stellungnahme. Der Einsatz bewaffneter Drohnen ist sehr umstritten. Immer wieder sterben bei diesen Einsätzen auch Zivilisten. Die Bundeswehr setzt Drohnen bisher nur zur Aufklärung ein, über bewaffnete Drohnen verfügt sie nicht. AFP

Böge ist CDU-Landesvorsitzender

in Schleswig-Holstein

Neumünster - Der Europaabgeordnete Reimer Böge ist am Samstag zum neuen Vorsitzenden der CDU Schleswig-Holstein gewählt worden. Er erhielt bei der Wahl auf dem Sonderparteitag in Neumünster 274 von 278 gültigen Stimmen. „Wir haben harte Arbeit vor uns“, sagte er. Das Ziel sei klar: eine Rückkehr auf die Regierungsbank im Jahr 2017. dpa

Gauck: Die Wulffs tun mir menschlich leid

Berlin- Bundespräsident Joachim Gauck hat Mitleid mit seinem Vorgänger Christian Wulff und dessen Frau Bettina bekundet. Gauck sagte der „Bild“-Zeitung: „Zunächst einmal gehört ein ganz genaues Überprüfen und Hinterfragen von Politikern zu unserer politischen Kultur. Trotzdem bewegt mich das Schicksal von Christian Wulff und seiner Frau.“ Er habe „damals das junge Paar hier ins Schloss Bellevue einziehen sehen mit all ihren Hoffnungen, was sie vielleicht politisch bewegen könnten. Wenn ich dann heute sehe, was aus diesen Hoffnungen geworden ist, dann tut mir das menschlich leid“, so Gauck. dpa

Droht mehreren Klimaprogrammen aus Geldmangel das Aus?

Hamburg - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will nach einem Bericht des „Spiegel“ aus Kostengründen mehrere Klimaschutzprogramme auslaufen lassen. Noch im Laufe des Monats werde Altmaiers Ministerium unter anderem den Stopp von Förderprogrammen zur Elektromobilität, zur Entwicklung von Stromspeichern und für den Waldklimafonds bekannt geben, berichtete das Magazin unter Berufung auf eine interne Auflistung des Hauses. Im April sollten weitere Klimaschutzprojekte gestrichen werden, betroffen seien 14 Einzelmaßnahmen. Dem Bericht zufolge sollten die Projekte aus dem Energie- und Klimafonds der Bundesregierung finanziert werden. Dort klaffe jedoch eine Milliardenlücke, weil der europäische CO2-Zertifikatehandel nicht genug Geld bringe. AFP

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