NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

CHINA

Neue Führung verspricht Wachstum und soziale Gerechtigkeit

Peking - Mit Reformen und Wachstum wollen Chinas neue Führer den „chinesischen Traum“ von einem starken und wohlhabenden Reich der Mitte wahr werden lassen. Zum Abschluss der Jahrestagung des Volkskongresses rief der neue Staats- und Parteichef Xi Jinping (59) am Sonntag in Peking zur „Wiedergeburt der chinesischen Nation“ auf. Bei seinem ersten Auftritt präsentierte sich der neue Regierungschef Li Keqiang (57) als Reformer, der nachhaltiges Wachstum mit sozialer Gerechtigkeit verbinden will. dpa

BELGIEN

Van Rompuy scheidet Ende 2014 aus der Politik aus

Brüssel - EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy (65) wird Ende 2014 aus der Politik ausscheiden. „Meine Amtszeit endet am 1. Dezember 2014“, sagte er am Sonntag dem flämischen Fernsehen VRT. „Ende 2014 ist das Ende meiner politischen Laufbahn.“ Van Rompuy, zuvor belgischer Regierungschef, sagte, er werde auch bei den belgischen Wahlen im Juni 2014 keine Rolle spielen. Der Belgier ist seit 1. Dezember 2009 Präsident des Europäischen Rates der 27 EU-Staats- und Regierungschefs. Eine erneute Kandidatur für diesen Posten wäre nach dem EU-Vertrag nicht möglich gewesen. dpa

KENIA

Wahlverlierer Odinga

ficht Ergebnis an

Nairobi/Kapstadt - Der Verlierer der Präsidentenwahl in Kenia, Raila Odinga, ficht das Ergebnis an. Odinga, der bisher Ministerpräsident Kenias ist, reichte beim Obersten Gerichtshof in Nairobi Klage ein. Der 68-Jährige begründete seinen Schritt mit Unregelmäßigkeiten und Manipulationen bei der Wahl. Der bisherige Vize-Premier Uhuru Kenyatta (51) hatte dem offiziellen Wahlergebnis zufolge bei der Wahl am 4. März eine Mehrheit von 50,07 Prozent erhalten. dpa

SIMBABWE

Referendum über neue Verfassung verläuft gewaltfrei

Harare/Kapstadt - Das Referendum über eine neue Verfassung im Krisenland Simbabwe ist ohne die befürchteten Zwischenfälle verlaufen. Der Verfassungsentwurf sieht auch eine Beschneidung der Machtbefugnisse des Präsidenten vor. Die Abstimmung soll den Weg zu Wahlen und einer Normalisierung in dem von politischer Gewalt geprägten Binnenstaat in Südostafrika ebnen. Das Ergebnis des Referendums wurde frühestens für Sonntagabend – nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe – erwartet. dpa

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