NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Geiselnahme in Thüringer Gefängnis

Suhl - Eine Geiselnahme im thüringischen Gefängnis Suhl-Goldlauter hat sich am Freitagabend zur Nervenprobe entwickelt. Am Nachmittag hatte ein mit einem Messer bewaffneter 52-jähriger Insasse eine 26-jährige Angestellte der Justizvollzugsanstalt in seine Gewalt gebracht. Fünf Stunden später konnte die Verhandlungsgruppe der Polizei Kontakt zum Täter aufnehmen. Er forderte einen Rechtsbeistand und die Verlegung in eine andere Anstalt. Die Verhandlungen liefen bis in die Nacht hinein. dpa

SÜDAFRIKA

Mandela wieder im Krankenhaus

Johannesburg - Zum zweiten Mal seit Dezember befindet sich Südafrikas Ex-Präsident Nelson Mandela (94) wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Nach Angaben der Präsidentschaft machte sein Gesundheitszustand zwar wieder Fortschritte, doch werden die Abstände zwischen seinen Krankenhausaufenthalten immer kürzer. Am Freitag hieß es, er sei „guter Dinge“. AFP

FRANKREICH

Morddrohung gegen Richter

Bordeaux - Der Untersuchungsrichter, der vor einer Woche ein Ermittlungsverfahren gegen Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy einleitete, wird mit dem Tode bedroht. In einem Brief an Richter Jean-Michel Gentil wurden laut der Richtervereinigung SM eine Morddrohung und Patronen gefunden. Auch zwei an dem Fall beteiligte Untersuchungsrichterinnen erhielten Drohbriefe. Sarkozy soll der dementen 90-jährigen L’Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt für seinen Wahlkampf 2007 Spenden aus der Tasche gezogen haben. AFP

KONGO

Erstmals offensive UN-Eingreiftruppe New York - Der UN-Sicherheitsrat hat erstmals den Einsatz einer offensiv ausgerichteten Eingreiftruppe beschlossen. Diese solle die Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo „ausschalten“ und „entwaffnen“, heißt es in der Resolution des Sicherheitsrats. Die Regierung in Kinshasa begrüßte den Beschluss als „Beginn des Endes der bewaffneten Gruppen“ in dem zentralafrikanischen Land.AFP

BOSNIEN-HERZEGOWINA

45 Jahre Haft für Kriegsverbrecher

Sarajevo - Der montenegrinische Milizenführer Veselin Vlahovic ist wegen Mordes, Vergewaltigung und Folter während des Bosnien-Krieges zur Höchststrafe von 45 Jahren Haft verurteilt worden. Das bosnische Kriegsverbrechertribunal befand Vlahovic für schuldig, 31 Menschen ermordet und mindestens 13 Frauen vergewaltigt zu haben. rtr

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