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Filmproduzent Groenewold

lehnt Deal in Wulff-Affäre ab



Berlin - In der Korruptionsaffäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff lehnt Filmproduzent David Groenewold nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ab. Er sei von seiner Unschuld überzeugt und wolle vor Gericht um einen Freispruch kämpfen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Freunde Groenewolds. „Meine Ehre ist nicht käuflich“, habe er diesen gesagt. Demnach würde der Berliner Filmproduzent nicht 30 000 Euro für die Einstellung seines Verfahrens zahlen, sondern es auf einen Prozess ankommen lassen. Käme es zu einem Prozess gegen Groenewold, müsste Wulff voraussichtlich als Zeuge vor Gericht erscheinen. Noch ist unklar, ob Wulff die Geldauflage akzeptiert. Bei ihm geht es um einen Betrag von 20 000 Euro. dpa

Widerstand in der Union gegen raschen Beschluss zu Drohnen

Berlin - In der Union wächst der Widerstand gegen die Pläne von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), rasch über die Anschaffung bewaffneter Drohnen zu entscheiden. Er sehe keinen Zeitdruck, darüber vor der Bundestagswahl abschließend zu befinden, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Karl Lamers (CDU), der „Welt“. Kritik an de Maizière kam auch aus der Opposition. Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels nannte das Drohnenprojekt eine „fixe Idee des Verteidigungsministers“. De Maizière hatte mehrfach angekündigt, in den kommenden Monaten eine Entscheidung über die Beschaffung von bewaffneten Drohnen verkünden zu wollen. Dabei bleibe es, sagte ein Ministeriumssprecher. AFP

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