NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

VENEZUELA

Hohe Beteiligung an Wahl

des neuen Präsidenten

Caracas - Knapp sechs Wochen nach dem Krebstod von Präsident Hugo Chávez haben die Menschen in Venezuela am Sonntag ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Als klarer Favorit für das Amt an der Spitze des südamerikanischen Landes galt der amtierende Präsident Nicolás Maduro, ein politischer Ziehsohn von Chávez. Stärkster Rivale war der Oppositionsführer Henrique Capriles. Bis 18 Uhr Ortszeit (00.30 MESZ) konnten die 19 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Fast alle Umfragen wiesen bis zuletzt einen zweistelligen Vorsprung Maduros aus. Sowohl in den Armenvierteln als auch in wohlhabenderen Gegenden bildeten sich Schlangen vor den Wahllokalen. AFP

USA

Familie Obama verdiente 2012

rund 600 000 Dollar

Washington - US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle haben im vergangenen Jahr rund 600 000 Dollar (458 000 Euro) verdient. Das waren etwa 190 000 Dollar weniger als im Jahr davor, wie aus der am Freitag veröffentlichten Steuererklärung des Präsidenten hervorgeht. Knapp ein Viertel des Einkommens spendeten der Präsident und die First Lady für gute Zwecke. Das Minus beim Einkommen liegt fast ausnahmslos daran, dass die Verkäufe von Obamas Büchern mittlerweile zurückgegangen sind. So hatten die Obamas nach Angaben des „Wall Street Journal“ 2010 noch ein Einkommen von 1,7 Millionen Dollar erzielt. Das vom Kreml veröffentlichte Gehalt von Wladimir Putin fiel mit 145 000 Euro deutlich bescheidener aus. Beobachter zweifeln aber an der Aussagekraft dieser vor vier Jahren eingeführten Erklärungen, da die Angaben nicht zu prüfen seien.WEIßES HAUS] dpa

ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK

Rebellenführer offiziell

zum Präsidenten ernannt

Bangui/Kapstadt - Rebellenführer Michel Djotodia ist drei Wochen nach dem Sturz der Regierung in der Zentralafrikanischen Republik offiziell zum Präsidenten bestimmt worden. Der nach dem Umsturz gebildete Nationale Übergangsrat wählte am Wochenende in einer offenen Abstimmung Djotodia zum Staatsoberhaupt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Dem Rat gehören Repräsentanten zahlreicher politischer und gesellschaftlicher Gruppen an. Djotodia hat versprochen, dass binnen 18 Monaten freie Wahlen stattfinden. dpa

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