NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

CHINA

Gedenkschrein-Besuch

japanischer Politiker empört Peking

Peking - Die ohnehin belasteten Beziehungen zwischen China und Japan werden durch zwei diplomatisch heikle Zwischenfälle erneut auf die Probe gestellt. Ein Besuch 168 japanischer Abgeordneter am umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tokio brachte Peking am Dienstag in Rage. Mit dem Schrein werden neben den 2,5 Millionen Kriegstoten des Landes auch 14 verurteilte Kriegsverbrecher geehrt. Das Erscheinen japanischer Führungsvertreter am Gedenkort für die japanischen Toten des Zweiten Weltkriegs sei versuchte „Geschichtsleugnung“, kritisierte eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums. Die japanische Regierung wiederum reagierte empört auf das Eindringen chinesischer Schiffe in die Gewässer rund um die Inselgruppe Senkaku. Die von Japan kontrollierten, unbewohnten, aber strategisch wichtigen Inseln, werden von Peking unter dem Namen Diaoyu für sich beansprucht. AFP

LIBYEN

Autobombe explodiert

vor französischer Botschaft

Tripolis - Extremisten haben vor der französischen Botschaft in Libyen eine Autobombe gezündet. Drei Menschen wurden durch die Explosion am Dienstag verletzt: zwei französische Wachleute und eine 18 Jahre alte Libyerin, die sich in einem benachbarten Haus aufhielt. Das berichtete die staatliche libysche Nachrichtenagentur Lana. Zu dem Sprengstoffanschlag, der neben der Botschaft noch weitere Gebäude und 30 Autos beschädigte, bekannte sich zunächst niemand. dpa

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