NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Bundeswehr verhandelt

Kauf von US-Kampfdrohnen

Washington - Die Bundesregierung treibt die Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr voran. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) versicherte in Washington jedoch, dass eine endgültige Kaufentscheidung nicht vor der Bundestagswahl im September gefällt werde. Das Pentagon bestätigte das deutsche Interesse – der „formale Prozess“ sei jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Anfrage in den USA nach einem von mehreren verfügbaren unbemannten Flugsystemen wurde laut Verteidigungsministerium im Januar vergangenen Jahres gestellt. De Maizière rechnet nach eigenen Angaben mit einer Zustimmung.AFP

AFGHANISTAN

Regierungsarmee will bald

alle Militäroperationen führen

Kabul - Die afghanischen Streitkräfte wollen in den nächsten zwei Monaten die Führung aller Einsätze im Land von der Internationalen Schutztruppe Isaf übernehmen. „Die Nationalarmee ist bereit“, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, General Sahir Asimi, am Mittwoch in Kabul. „Die Armee wird verantwortlich sein für das Planen, Ausführen und Umsetzen aller militärischen Einsätze.“ Sie werde aber auch danach noch auf Hilfe bei Informationsbeschaffung und Logistik sowie auf Luftunterstützung der Isaf angewiesen bleiben. dpa

VENEZUELA

Behörden beginnen mit Prüfung

der Präsidentenwahl

Caracas - Rund zwei Wochen nach der Präsidentschaftswahl überprüfen Venezuelas Behörden die Wahlergebnisse. Die Opposition boykottiert nach eigenen Angaben das Verfahren. Sie fordert eine umfassendere Prüfung, die auch die Akten mit Fingerabdrücken und Unterschriften der Wähler umfasst. Ohne dieses Detail ist nach Auffassung von Oppositionsführer Henrique Capriles keine wahrheitsgemäße Aussage über das Wahlresultat vom 14. April möglich. Bei dem Urnengang hatte sich der Wunschnachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chavez, Nicolas Maduro, knapp gegen Capriles durchgesetzt. Im Parlament kam es am Dienstag nach einer Abstimmung, mit der die Mehrheit der Opposition das Rederecht entzog, zu einer Schlägerei. AFP

ISRAEL

Netanjahu weist arabische Initiative im Nahost-Konflikt zurück

Jerusalem - Die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses durch einen Kompromissvorschlag der Arabischen Liga scheint sich zu zerschlagen. Sowohl Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu als auch die palästinensische Hamas lehnten die Initiative ab, sich vor neuen Verhandlungen auf das Prinzip eines Landtauschs zu verständigen. In dem Konflikt gehe es „nicht um Territorium, sondern um die Existenz des Staates Israel“, sagte Netanjahu. AFP

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