NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Magazin kürt Merkel zum dritten Mal zur „mächtigsten Frau der Welt“

Washington - Das dritte Jahr in Folge führt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die vom US-Magazin „Forbes“ erstellte Liste der mächtigsten Frauen der Welt an. Merkel sei das „Rückgrat“ der Europäischen Union und trage das Schicksal des Euro auf ihren Schultern, erklärte „Forbes“ am Mittwoch. Das mache sie zur „Powerfrau Nummer eins“. Die Kanzlerin lag damit vor der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Auf dem dritten Platz landete Melinda Gates, die mit Ehemann und Microsoft-Gründer Bill Gates eine milliardenschwere Stiftung leitet. Es folgten US-Präsidentengattin Michelle Obama und die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton. AFP

FBI erschießt Mann mit Verbindungen zu Boston-Attentäter

Miami - Ein Ermittler der US-Bundespolizei FBI hat einen Bekannten des getöteten mutmaßlichen Boston-Attentäters Tamerlan Zarnajew bei einer Befragung erschossen. Der Mann sei in der Nacht zum Mittwoch in Orlando im Bundesstaat Florida getötet worden, teilte das FBI mit. Der Beamte habe aus Notwehr gehandelt, weil der Befragte gewalttätig geworden sei. US-Medien zufolge handelt es sich um den 27-jährigen Ibragim Todaschew, der ein Freund Zarnajews gewesen sein soll. Der Fernsehsender NBC berichtete, dass Todaschew nicht im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Boston Marathon verdächtig gewesen sei. Er soll aber gestanden haben, in einen Dreifachmord nahe Boston vor zwei Jahren verwickelt gewesen zu sein. AFP

IRAN

Abgelehnter Kandidat legt sich

mit dem Wächterrat an

Teheran - Im Iran will ein abgelehnter Kandidat für die bevorstehende Präsidentenwahl gerichtlich gegen den mächtigen Wächterrat vorgehen. Das aus Mullahs und konservativen Juristen bestehende Gremium hatte nicht nur den Kandidaten der Reformer, Akbar Haschemi Rafsandschani, abgelehnt, sondern gleichfalls einen engen Vertrauten von Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad namens Esfandiar Rahim Maschaei. Dieser will nun gegen die Entscheidung des Wächterrats Einspruch einlegen, kündigte sein Wahlbüro am Mittwoch an. „Wir werden mit allen rechtlichen Mitteln versuchen, eine Aufklärung und Revision zu erzwingen“, hieß es in der Erklärung. Es wäre das erste Mal, dass gegen den Wächterrat gerichtlich vorgegangen wird. dpa

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